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BBC News startet Livestream auf YouTube in den USA

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Der britische Nachrichtensender erweitert seine digitale Verbreitung und will über die Videoplattform insbesondere jüngere Zuschauer erreichen.

Der britische Nachrichtensender BBC News ist ab sofort auch in Großbritannien und den USA live über YouTube verfügbar. Wie die BBC mitteilte, startete das zunächst als Test angelegte Angebot am Donnerstag, den 15. Oktober 2026. Zuschauer können darüber das laufende Nachrichtenprogramm mit internationalen und nationalen Meldungen, politischen Entwicklungen sowie Berichten aus Wirtschaft, Technologie und Kultur verfolgen. Auch bei wichtigen Ereignissen und Eilmeldungen soll der Livestream eine umfassende Berichterstattung ermöglichen.

Mit der Erweiterung verfolgt die BBC ihre Strategie, das eigene Nachrichtenangebot stärker auf digitalen Plattformen zu verbreiten und neue, insbesondere jüngere Zielgruppen anzusprechen. In Australien, Kenia, Nigeria und Polen war der BBC-News-Kanal bereits zuvor über YouTube abrufbar. Anjali Kapoor, bei BBC News für KI, Innovation und Wachstum verantwortlich, erklärte: „Das Publikum erwartet zunehmend, dass Nachrichten überall dort verfügbar sind, wo es sich aufhält, und auf den Plattformen, die es im Laufe des Tages nutzt.“ Der Start in Großbritannien und den USA sei deshalb ein wichtiger Schritt, um den Journalismus der BBC noch mehr Menschen zugänglich zu machen.

Auch YouTube begrüßt die Zusammenarbeit. Alison Lomax, Geschäftsführerin von YouTube UK, bezeichnete die Erweiterung als wichtigen Meilenstein. Damit könnten Zuschauer in inzwischen sechs Ländern den Nachrichtensender direkt auf der Plattform verfolgen. Besonders für eine neue Generation, die Medieninhalte überwiegend digital konsumiere, werde der Zugang zu verlässlichen Nachrichten dadurch erleichtert.

Die BBC setzt allerdings nicht ausschließlich auf YouTube. In Großbritannien bleibt BBC News weiterhin über den BBC iPlayer, die eigene Nachrichtenwebsite und die BBC-News-App verfügbar. In den USA wird das Programm zusätzlich über Kabelanbieter, werbefinanzierte Streamingangebote (FAST), Connected-TV-Plattformen sowie BBC.com und die BBC-App verbreitet.

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