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«planet e.» vergleicht drei Wege in die Klimazukunft

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Zum Auftakt der Weltklimakonferenz blickt das ZDF nach Deutschland, Indien und Äthiopien – und auf drei sehr unterschiedliche Strategien im Umgang mit dem Klimawandel.

Pünktlich zum Auftakt der Weltklimakonferenz COP31 widmet sich «planet e.» der Frage, wie unterschiedliche Staaten Klimaschutz, wirtschaftliche Entwicklung und Energieversorgung miteinander verbinden wollen. Die Dokumentation „Drei Wege – wie Klimazukunft gemacht wird“ läuft am Sonntag, 8. November, um 15.30 Uhr im ZDF. Bereits ab Freitag, 6. November, steht der Film im Streamingangebot des Senders zur Verfügung.

Für die Dokumentation blicken Susann von Lojewski, Johannes Hano und Winnie Heescher nach Deutschland, Indien und Äthiopien. Während Deutschland um die Transformation seiner Industrie ringt, muss Indien seinen stark steigenden Energiebedarf mit seinen Ausbauzielen für erneuerbare Energien verbinden. Äthiopien wiederum hat vergleichsweise wenig zur Klimakrise beigetragen, ist von deren Folgen aber bereits betroffen.

In Deutschland steht insbesondere die Zukunft der Industrie im Mittelpunkt. Die Bundesrepublik und die Europäische Union verstehen sich als Vorreiter auf dem Weg zu einer klimaneutralen Wirtschaft, gleichzeitig wachsen die Auseinandersetzungen um Kosten und Wettbewerbsfähigkeit. Die Dokumentation nimmt unter anderem die Automobilbranche in den Blick. Während die Politik mit einem Tankrabatt das Fahren mit Verbrennern bezahlbar halten will, steigt zugleich die Nachfrage nach Elektroautos. Chinesische Modelle kommen bei den Neuverkäufen von Stromern und Hybriden laut ZDF zuletzt auf einen Anteil von rund 20 Prozent.

Einen anderen Ausgangspunkt hat Indien. Die bevölkerungsreichste Nation der Welt gehört zugleich zu den am schnellsten wachsenden großen Volkswirtschaften. «planet e.» besucht den Pinnapuram Integrated Renewable Energy Park im Bundesstaat Andhra Pradesh, wo Solar- und Windenergie mit Speichertechnologie kombiniert werden. Dem steht der weiterhin bedeutende Kohleabbau gegenüber: Rund 70 Prozent der indischen Stromversorgung basieren laut der Dokumentation weiterhin auf Kohle. Gleichzeitig soll die Energiewende möglichst „Made in India“ erfolgen und eine eigene Industrie für Zukunftstechnologien entstehen lassen.

Äthiopien wiederum setzt bei seiner Mobilitätsstrategie stark auf Elektromobilität. Das Land baut seine Ladeinfrastruktur aus und will eine entsprechende Industrie etablieren. Besonders weitreichend ist das Importverbot für Autos mit Verbrennungsmotor. In Addis Abeba spielen dabei chinesische Elektroautos bereits eine wichtige Rolle. China zieht sich ohnehin als verbindendes Element durch den Film. Das Land tritt sowohl in Deutschland als Konkurrent der heimischen Autoindustrie als auch in Indien als Rivale bei grünen Technologien und in Äthiopien als Lieferant für die Elektromobilität auf.

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