Netflix entwickelt eine neue Verfilmung von Gary Paulsens Jugendroman «Hatchet». Derek Cianfrance übernimmt sowohl das Drehbuch als auch die Regie des Spielfilms. Bekannt wurde er unter anderem durch «Blue Valentine» und «The Place Beyond the Pines». Als Produzent ist Andrew Mittman beteiligt, dessen Firma 1.21 auch hinter der Netflix-Serie «Wednesday» steht. Ein Veröffentlichungstermin und Angaben zur Besetzung liegen bislang nicht vor.Die Geschichte folgt dem 13-jährigen Brian Robeson, der nach einem Flugzeugabsturz allein in der kanadischen Wildnis zurückbleibt. Als Werkzeug besitzt er lediglich das Beil, das ihm seine Mutter geschenkt hat. Auf sich gestellt muss der Jugendliche lernen, sich in der unbekannten Umgebung zu behaupten und sein Überleben zu sichern.
Die Produktion entsteht in Zusammenarbeit mit Paulsens Nachlassverwaltung. Diese hatte die Verfilmungsrechte über Jahre nicht auf dem Markt angeboten und war nun an der Auswahl Cianfrances beteiligt. Jennifer Flannery und Sandy Weinberg, die den Nachlass vertreten, fungieren gemeinsam mit Ruth Wright Paulsen und James Wright Paulsen als ausführende Produzenten. Kai Dolbashian ist über 1.21 ebenfalls als Executive Producer eingebunden.
„Hatchet“ erschien 1987 und bildete den Auftakt einer fünfteiligen Buchreihe. Paulsen setzte Brians Geschichte mit „The River“ von 1991, „Brian’s Winter“ von 1996, „Brian’s Return“ von 1999 und „Brian’s Hunt“ von 2003 fort. Eine frühere Verfilmung der Vorlage erschien bereits 1990 unter dem Titel „A Cry in the Wild“. Mittman brachte das neue Projekt zu Netflix, während der Streamingdienst seine Investitionen in Survival-Thriller ausweitet. Die zuvor veröffentlichten Filme «Apex» und «Thrash» erreichten in diesem Jahr zum Auftakt jeweils mehr als 36 Millionen Views.







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