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ZDF begleitet Menschen in Jobs, bei denen Fehler lebensgefährlich werden

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18 Meter tief im Abwasser, 120 Meter über Hamburg oder unmittelbar neben einer Sprengung: Eine «ZDF.reportage» begleitet drei Menschen bei gefährlichen Einsätzen.

Dunkelheit, rund 40 Grad und 18 Meter Abwasser über dem Kopf: Für Catharina Richter gehört eine Umgebung, die bei vielen Menschen Beklemmungen auslösen dürfte, zum Berufsalltag. Sie ist Industrietaucherin und eine von drei Personen, die die «ZDF.reportage» unter dem Titel „Die gefährlichsten Jobs – Tauchen, Klettern, Sprengen“ bei ihrer Arbeit begleitet.

Richter hat als erste Frau in Deutschland den Meistertitel als Industrietaucherin erworben. Für den Film von Christine Gloos steigt sie mit rund 60 Kilogramm Ausrüstung in einen Faulturm im niedersächsischen Achim. Dort müssen unter nahezu vollständiger Dunkelheit Ablagerungen entfernt werden. "Das Gefährlichste ist, wenn man Panik bekommt", sagt Richter. An ihrer Sicherungsleine steht ihr Vater Siegfried Richter, der ebenfalls weiß, dass bei solchen Einsätzen Konzentration und körperliche Fitness entscheidend sind.

Deutlich weiter oben arbeitet Janis Weber. Der Industriekletterer seilt sich am Hamburger Michel in rund 120 Metern Höhe vom Dach ab. Gemeinsam mit seinem Team sucht er nach Schäden, durch die Wasser in das historische Gebäude gelangen könnte. Auffälligkeiten werden dokumentiert, kleinere Reparaturen direkt vorgenommen. Selbst die verwendeten Werkzeuge müssen gesichert werden, da herunterfallende Gegenstände aus dieser Höhe zur erheblichen Gefahr werden können.

Weniger die Höhe als die genaue Planung bestimmt den Arbeitsalltag von Artur Feitenheimer. Der Sprengmeister bereitet bei Lüdenscheid die Sprengung eines alten Kesselhauses vor. Monate der Vorbereitung gehen dem eigentlichen Moment voraus. Besonders anspruchsvoll ist der Einsatz, weil sich ein intaktes Kraftwerk und weitere Gebäude in unmittelbarer Umgebung befinden. Deshalb müsse alles "doppelt und dreifach" überprüft werden, erklärt Feitenheimer.

Die Reportage zeigt damit drei sehr unterschiedliche Berufe, die eine Gemeinsamkeit haben: Kleine Fehler können erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen. Neben Erfahrung und Konzentration spielt deshalb auch das Vertrauen innerhalb der jeweiligen Teams eine zentrale Rolle. «ZDF.reportage – Die gefährlichsten Jobs: Tauchen, Klettern, Sprengen» steht ab Freitag, 23. Oktober, um 06.00 Uhr im Streamingangebot des ZDF bereit. Die lineare Ausstrahlung folgt am Samstag, 24. Oktober, um 17.35 Uhr.

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