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BR feiert Helmut Fischers 100. Geburtstag mit großem Themenprogramm

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⁠«Monaco Franze», «Der Unschuldsengel», ein früher «Tatort» und eine Dokumentation: Der Bayerische Rundfunk erinnert Mitte November ausführlich an den Münchner Schauspieler.

Am 15. November 2026 wäre Helmut Fischer 100 Jahre alt geworden. Rund um den runden Geburtstag erinnert der Bayerische Rundfunk gleich mehrere Tage lang an den Schauspieler. Den Auftakt im Fernsehen macht am Samstag, 14. November, Fischers wohl berühmteste Rolle. Um 20.15 Uhr zeigt das BR Fernsehen die erste «Monaco Franze»-Folge „Ein bissel was geht immer“, um 21.05 Uhr folgt mit „Ein ernsthafter älterer Herr“ die siebte Episode. Die 1982 entstandene Serie von Helmut Dietl machte Fischer im Alter von 57 Jahren endgültig zum Star. Als Münchner Kriminalkommissar Franz Münchinger liebt er seine Frau Annette, gespielt von Ruth Maria Kubitschek, ebenso wie die Abenteuer abseits seiner Ehe.
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Direkt anschließend bleibt Helmut Fischer den gesamten Abend über präsent. Um 21.55 Uhr und 23.25 Uhr sendet der BR die beiden Teile von «Der Unschuldsengel» aus dem Jahr 1991. Fischer verkörpert darin den obdachlosen Piano-Schorsch, der seine Freiheit genießt, bis verschärfte Polizeikontrollen und ein neuer Kommissar, gespielt von Gustl Bayrhammer, sein Leben erschweren. Zum prominenten Ensemble gehören außerdem Hans Clarin, Rita Russek und Iris Berben.
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Am eigentlichen Geburtstag, Sonntag, 15. November, folgt um 19.15 Uhr «Unter unserem Himmel: Der unsterbliche Stenz – Erinnerungen an Helmut Fischer». Für die bereits 2006 entstandene Dokumentation stellte Sybille Krafft Ausschnitte aus Fischers Film- und Fernsehkarriere zusammen. Neben seinen bekannten Auftritten als Monaco Franze, «Tatort»-Kommissar Lenz und Unschuldsengel sind darin auch deutlich frühere Arbeiten zu sehen – etwa aus dem «Komödienstadel», «Isar 12» und Ödön von Horváths «Italienische Nacht».
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Besonders persönlich wird die Dokumentation durch Ausschnitte aus Fischers letztem großen Fernsehinterview. Wenige Monate vor seinem Tod sprach der Schauspieler mit Krafft über seine lange und zunächst wenig erfolgreiche Karriere. Mehr als drei Jahrzehnte musste Fischer auf den großen Durchbruch warten. Erst nachdem Helmut Dietl ihn 1979 für die BR-Serie «Der ganz normale Wahnsinn» entdeckt hatte, begann jener Abschnitt seiner Karriere, der ihn zu einer der populärsten Münchner Fernsehfiguren machte. Fischer sprach in dem Interview außerdem über seine Liebe zu München, das Älterwerden und die Frauen.
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Am Dienstag, 17. November, beschließt ein «Tatort» den Schwerpunkt im BR Fernsehen. Um 22.00 Uhr läuft „Im Fadenkreuz“ aus dem Jahr 1981. Darin ist Fischer erstmals als Chef-Ermittler Kriminalkommissar Ludwig Lenz zu sehen. In seinem ersten Fall bekommt es Lenz mit einer Gangsterbande zu tun, die auch vor Erpressung und der Bedrohung Unschuldiger nicht zurückschreckt. Thomas Engel führte bei dem Film Regie.
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Auch im Radio erinnert der BR an Fischer. Bayern 2 wiederholt am Samstag, 14. November, um 8.05 Uhr das «Bayerische Feuilleton» „Spatzl, schau wia i schau!“, das Heidi Wolf und Michael Zametzer bereits 2016 zum 90. Geburtstag produziert hatten. Darin erinnern sich unter anderem Ruth Maria Kubitschek, Michaela May und Cornelia Willinger an Fischer. Eine weitere Ausstrahlung folgt am Sonntag um 12.05 Uhr. Bereits ab 9.05 Uhr beschäftigt sich «Bayern 2 am Sonntagvormittag» mit einer eigenen Würdigung mit dem Schauspieler.
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Helmut Fischers Lebensweg steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie seine großen Rollen. Der am 15. November 1926 in München geborene Schauspieler wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und wurde in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs noch eingezogen. Nach einem kurzen Besuch einer Schauspielschule folgten jahrzehntelang kleinere Rollen, ehe der späte Durchbruch gelang.

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