TV-News

KiKA zeigt vier Kinderschicksale im Klimawandel

von

Neue Dokumentationen führen nach Nepal, Tuvalu, Albanien und Mali und erzählen die Folgen der Klimakrise aus Sicht von Kindern.

Wie verändert der Klimawandel das Leben von Kindern, wenn die Folgen nicht mehr abstrakt sind, sondern das eigene Zuhause betreffen? Dieser Frage widmen sich vier neue Ausgaben der Dokumentationsreihe «Story Time». SWR und Radio Bremen erzählen darin von jungen Menschen in Nepal, Tuvalu, Albanien und Mali, deren Alltag durch schmelzende Gletscher, steigende Meeresspiegel, Waldbrände oder Wasserknappheit grundlegend verändert wurde. KiKA stellt alle vier Filme ab dem 30. Oktober 2026 gebündelt auf kika.de und in der KiKA-App bereit.

«Nepal: Unsere Gletscher schmelzen» begleitet die 13-jährige Chandika aus dem Himalaya. Eine Sturzflut hat große Teile ihres Dorfes zerstört. Um weiterhin eine Schule besuchen zu können, muss sie ihre Heimat und ihre Mutter verlassen und in einem Internat ein neues Leben beginnen. Neben den Folgen der Gletscherschmelze beschäftigt sich die Dokumentation damit, welche Bedeutung Bildung für Chandikas weitere Zukunft besitzt.

Um den Verlust der eigenen Heimat geht es auch in «Tuvalu: Meine Insel geht unter». Die 14-jährige Telagi lebt auf dem vom steigenden Meeresspiegel bedrohten pazifischen Inselstaat. Als ihre Familie die Möglichkeit zur Auswanderung nach Australien erhält, stehen die letzten Tage in der bisherigen Heimat bevor. Telagi muss sich von Freunden, vertrauten Orten und ihrer Großmutter verabschieden und sich gleichzeitig auf einen vollständigen Neuanfang einstellen.

In «Albanien: Mein Dorf brennt» verliert der 14-jährige Arbjos sein Zuhause durch einen schweren Waldbrand. Seine Familie kommt zunächst bei Verwandten in der Stadt unter, doch Arbjos möchte sein bisheriges Leben nicht zurücklassen. Seine Schule, seine Freunde und die Verbindung zu seinem Dorf geben ihm Halt. Die Dokumentation richtet ihren Blick damit auch auf die Bedeutung von Gemeinschaft nach einer Naturkatastrophe.

«Mali: Unser Wasser verschwindet» erzählt schließlich von der 14-jährigen Alima. Extreme Hitze, ausbleibende Ernten und gewaltsame Überfälle zwingen ihre Familie dazu, ihr Dorf zu verlassen. In Mopti hofft das Mädchen auf Sicherheit und darauf, wieder die Schule besuchen zu können. Doch auch dort bestimmen Wasserknappheit und wirtschaftliche Probleme den Alltag. Der Film thematisiert dabei das Zusammenspiel von Klimakrise, Armut und Konflikten in der Sahelzone.

Die redaktionelle Betreuung der vier Filme liegt bei Claudia Schwab vom SWR und Michaela Herold von Radio Bremen. Rafael Bies und Gunnar Gerstel von KiKA fungieren als Product Owner von «STORY TIME». Das Konzept der Reihe setzt darauf, Kinder ihre Geschichten selbst erzählen zu lassen und persönliche Erfahrungen in den Mittelpunkt zu stellen. Für die vier neuen Dokumentationen stehen Untertitel zur Verfügung.

Kurz-URL: qmde.de/175982
Finde ich...
super
schade
Teile ich auf...
Kontakt
vorheriger ArtikelPixelpunkt: «CONTROL Resonant» entfesselt Dylan Fadennächster Artikel«Temptation Island VIP» startet mit erstem queeren Paar in die siebte Staffel
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel
Weitere Neuigkeiten

Letzte Meldungen


Mehr aus diesem Ressort


Jobs » Vollzeit, Teilzeit, Praktika

◄
►

Surftipp


Surftipps

Fortune Relations

Fortune Relations is committed to building strong digital partnerships and connecting businesses with quality audiences worldwide.

Contact Us:
info@fortunerelations.com


Werbung