Vermischtes

ARD holt Dr. Mabuse als KI-Bedrohung zurück

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Die Dreharbeiten zur sechsteiligen Cyber-Thriller-Serie sind beendet. Friedrich Mücke, Clemens Schick und Philip Froissant gehören zum Ensemble.

Eine der bekanntesten Figuren der deutschen Filmgeschichte bekommt ein digitales Update: Die Dreharbeiten zur sechsteiligen Cyber-Thriller-Serie «Mabuse» (Arbeitstitel) sind abgeschlossen. Seit Juni wurde in München, Prag und Umgebung für die Produktion gedreht, die für die ARD Mediathek entsteht. Einen Veröffentlichungstermin hat die ARD bislang nicht genannt.

Die Neuinterpretation überträgt den Mythos von Dr. Mabuse in die Gegenwart. Statt Hypnose und Verkleidungen spielen nun Algorithmen, Desinformation und Künstliche Intelligenz eine entscheidende Rolle. Im Mittelpunkt steht eine rätselhafte Serie von Gewalttaten, deren Spuren in die digitalen Schattenwelten führen. Während die Ermittler immer wieder auf falsche Fährten geraten, erscheint innerhalb einer virtuellen Simulation ein Avatar namens Dr. Mabuse. Dieser behauptet, hinter den Verbrechen zu stecken, und stellt den Ermittlern ein tödliches Ultimatum. Zugleich bleibt unklar, womit sie es überhaupt zu tun haben: mit einer einzelnen Person, einem Kollektiv oder einer Bedrohung, die sich längst verselbstständigt hat.

Für die sechs Episoden wurde ein umfangreiches Ensemble verpflichtet. Unter der Regie von Boris Kunz standen Friedrich Mücke, Marie Bloching, Zoe Valks, Philip Froissant, Fridolin Sandmeyer, Clemens Schick, Annika Enard, Malaya Takeda, Christian Heiner Wolf, Lorna Ishema, Sascha Geršak und Maximilian Brückner vor der Kamera. Boris Kunz fungiert außerdem gemeinsam mit Peter Kocyla als Ko-Headautor. Die Drehbücher entstanden zusammen mit Oskar Sulowski. Produziert wird «Mabuse» von Keshet Fiction Germany in Koproduktion mit CCC Filmkunst im Auftrag der ARD Degeto Film und des Hessischen Rundfunks. Als Produzenten zeichnen Tina Hechinger, Christina Christ und Axel Kühn verantwortlich, Alice Brauner ist Koproduzentin.

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