Nach einem Familienskandal zieht die Ruderin Teagan Tao in eine Kleinstadt und schließt sich dem Jungen-Ruderteam einer elitären Schule an. Das Gefühlschaos ist vorprogrammiert.
The Hollywood Reporter: “Gerade beim Versuch, die Welt außerhalb des Rudersports zu erschließen, stolpert «Crew Girl». Wenn wir sagen, dass sich in dieser Serie alles um den Leistungsrudersport dreht, dann meinen wir auch wirklich alles: die erbitterten, an «Succession» erinnernden Machtkämpfe zwischen Josh und seinem etwas weniger adeligen Cousin Ryder (Connor Paton), die finanziellen Schwierigkeiten von Cams Familie, Baloos spätere Romanze mit dem Typen aus dem Internet. Selbst Teagans Entscheidung zwischen ihren beiden potenziellen Verehrern scheint von allen dreien so verstanden zu werden, dass es dabei ebenso sehr darum geht, wen sie für den besseren Sportler hält, wie darum, wer ihrer Meinung nach der bessere Freund und/oder Sexpartner wäre.“
«The Drop» (seit 6. September bei FX, ab 7. Oktober bei Disney+)
Wanda und Leon erfinden sich in Los Angeles in den 90er Jahren neu, an der Westküste ist gerade der Rap am Aufsteigen.
Variety: “Unerklärlicherweise vernachlässigt «The Drop» jedoch wichtige Akteure der Musikbusiness-Geschichte zugunsten von Familienkonflikten, die nicht an die Intrigen des Rap-Geschäfts heranreichen. Artillery, der von rachsüchtigen Polizisten gejagt wird, wirft Lamar zu Recht vor, sich mehr um die Beschaffung von Gesangsaufnahmen als um seine eigene körperliche Unversehrtheit zu kümmern. Doch «The Drop» leidet unter derselben Engstirnigkeit; abgesehen von Artillerys Zugehörigkeit zu den Bloods, deren eskalierender Konflikt mit den Crips den Alltag selbst für unbeteiligte Zivilisten zunehmend gewalttätig macht, erfahren wir in den ersten fünf Folgen fast nichts über ihn als Person.“
«Last Seen» (seit 9. September bei Apple TV)
Ian, ein alkoholkranker ehemaliger Polizist, der mittlerweile als Notrufdisponent arbeitet, erhält einen Anruf wegen einer Leiche, die in der Nähe seines Wohnortes gefunden wurde. Er vermutet, dass es sich um seine Tochter handeln könnte, die vor elf Jahren verschwunden ist.
The Hollywood Reporter: “Wäre «Last Seen» tatsächlich als Krimi gedacht – zumindest für die Zuschauer –, wäre die charakterliche Entwicklung, die Ian durchläuft, kaum glaubhaft zu machen. In den ersten 10 oder 15 Minuten der Folge wirkt er noch stabil, doch am Ende der ersten Stunde ist sein Verhalten völlig unangemessen und häufig illegal geworden – in einer Weise, die wahrscheinlich nicht aufrechtzuerhalten wäre. Man kann eine Figur nur bis zu einem gewissen Punkt treiben und sie dennoch als einen Protagonisten behandeln, der Verbrechen aufklärt, und Ian ist fast augenblicklich ein hoffnungsloser Fall, mit dem die Serie nicht umgehen kann.“
«The Gentlemen» (seit 3. September bei Netflix)
Sie sind zurück im Geschäft: Nach dem Erfolg ihres Business in Großbritannien nehmen Eddie (Theo James) und Susie (Kaya Scodelario) nun Italien ins Visier, doch es dauert nicht lange, bis sie mit der lokalen Mafia aneinandergeraten. Der Schritt vom britischen Landgut zum internationalen Imperium verläuft allerdings alles andere als reibungslos und noch während sich die Aristokraten mit der italienischen Konkurrenz arrangieren müssen, erwächst die eigentliche Gefahr direkt zwischen Eddie und Susie selbst, denn eines steht fest: Ambition lässt sich nicht zähmen.
Variety: “Mit einem ernsteren Ton und höheren Einsätzen ist die zweite Staffel von «The Gentlemen» nach wie vor äußerst unterhaltsam. Wer genau hingesehen hat, wusste, dass es für Eddie nur einen Weg gab, sich weiterzuentwickeln. Er war schon immer dazu bestimmt, in die Fußstapfen eines anderen tyrannischen, skrupellosen Dons zu treten – Michael Corleone. Doch genau das ist das Problem, wenn man zum Verbrecherboss wird: Ego und Macht führen oft zu irreparablen Brüchen. Nur die Zeit wird zeigen, wie spektakulär und blutig Eddies Aufstieg und sein letztendlicher Untergang sein werden.“
«Dang!» (seit 8. September bei Netflix)
Nachdem ihre Schwester Ruthie ihr perfektes Leben gegen die Wand fährt, zeigen Andrew und Eunice ihr, wie viel Spaß es macht, nicht perfekt zu sein. Gleichzeitig gibt Ruthie den beiden Nachhilfe im Erwachsensein. Eine animierte Sitcom.
Los Angeles Times: “Die Serie ist im Allgemeinen unterhaltsam, manchmal sehr lustig und lässt sich als sich entwickelnde Familiengeschichte leicht anschauen. (Ein Besuch bei den Dang-Eltern in Folge 8 ist besonders lohnenswert.) Wie sehr man davon profitiert, hängt von der Generation und den eigenen Erfahrungen ab. “







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