Das ZDF hatte anberaumt, wann es zur Rückkehr der inzwischen losen Reihe «Merz gegen Merz» kommt, die ja früher mal als Serie konzipiert war. Weitergegangen war es am gestrigen Donnerstag, den 20. August 2026, 20.15 Uhr mit einem neuen Film. Dem Titelzusatz zufolge ging es um "Entscheidungen" - und das war durchaus wörtlich zu nehmen. Ob das ZDF danach grünes Licht für weitere Filme geben wird, erschien nämlich fraglich. Insgesamt interessierte der letzte Teil im Mai linear nur recht niedrige 1,91 Millionen bei einstelligen 9,5 Prozent Anteil. Diese Klatsche könnte eventuell der Todesstoß für die Marke gewesen sein - soll dieser noch abgewendet werden, musste sich die Marke gestern steigern - doch gelang dies?Insgesamt interessierte der neueste Teil linear immerhin ein Stück verbesserte 2,34 Millionen, die der Produktion eine mäßige Resonanz von 12,1 Prozent Anteil sicherten - zumindest konnte man sich damit etwas vom Negativrekord erholen und in die Zweistelligkeit zurückkehren. Ob diese (fürs ZDF weiter unterdurchschnittliche) Größenordnung ausreichte, um das Aus abzuwenden, werden nun die Verantwortlichen überdenken müssen. Etwas angehoben sah es übrigens auch beim jungen Publikum aus: Hier belief sich das Interesse auf wenigstens mittelprächtige 6,5 Prozent durch 0, 17 Millionen - berauschend ist das aber natürlich gleichfalls nicht. Anschließend holte das «Heute Journal» um 21.45 Uhr bezeichnender Weise sogar wieder eine klar gesteigerte Reichweite von exakt 3,00 Millionen wie 0,24 Millionen Jüngere bei jeweils klar vitalen 16,6 und 8,6 Prozent.
Danach setzte das ZDF erneut auf den Vertretungs-Talk «Sarah Tacke», der in den Anfangswochen allerdings wenig Werbung in eigener Sache betreiben konnte und bei verhaltenen Quoten hängen blieb. Mit der dieswöchigen Sendung zur Renten-Thematik kam es nun zu keiner wirklichen Trendwende. Die Gespräche sahen letztlich nur 1,33 Millionen Leute des Gesamtpublikums und beförderten einen durchwachsenen Wert von 10,2 Prozent zur Anstalt - weiterhin unterhalb der Normwerte, aber immerhin knapp in der Zweistelligkeit. Passabel die Lage bei den Jüngeren, die zu 8,1 Prozent (0,17 Millionen) die Ausstrahlung wählten. Ab 23.20 Uhr kam Talk-Kollege «Markus Lanz» auf solide 13,9 Prozent gesamt und schön zweistellige 11,0 Prozent der Jüngeren. Verantwortlich waren dafür 1,08 sprich 0,15 Millionen.







«Verräter» können linear weiter nicht viel reißen
sixx zeigt neue Staffel von «Mein perfektes Hochzeitskleid! – USA»

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