Histoire TV widmet sich im Juli zwei kontroversen Kapiteln der Zeitgeschichte. Den Auftakt macht am 5. Juli um 20.50 Uhr die Dokumentation «Pinochet, leur dictateur bien-aimé». Der Film von Lyndy Saville basiert auf einem Drehbuch von Will Simpson und untersucht die internationale Unterstützung für den chilenischen Diktator Augusto Pinochet.Ausgehend vom 50. Jahrestag des Militärputsches in Chile zeichnet die Produktion nach, wie Pinochet seine Herrschaft auch dank politischer Rückendeckung aus westlichen Demokratien wie den Vereinigten Staaten und Großbritannien festigen konnte. Mithilfe bislang selten gezeigter Archivaufnahmen, Experteninterviews sowie neu freigegebener Regierungsdokumente analysiert die Dokumentation die politischen Verflechtungen und deren Auswirkungen auf die Geschichte Chiles.
Am 7. Juli startet zudem die vierteilige Reihe «Enquête au Vatican: Le pape et le diable». Die von Max Serio inszenierte und gemeinsam mit Barbara Frale sowie Paolo Nigro entwickelte Produktion beschäftigt sich mit der bis heute umstrittenen Rolle von Papst Pius XII. während des Zweiten Weltkriegs. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob der sogenannte „Papst des Schweigens“ mit dem NS-Regime kooperierte oder im Verborgenen gegen Adolf Hitler arbeitete.
Grundlage der Untersuchung sind Millionen von Dokumenten aus den vatikanischen Archiven, die seit 2019 Forschern zugänglich sind. Die ersten beiden Episoden mit den Titeln „Les Origines du Mal“ und „Le Plan Secret“ werden am 7. Juli ab 20.50 Uhr ausgestrahlt. Eine Woche später folgen „La Vengeance du Diable“ und „Après l'Ouest, le Mal venu de l'Est“.







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