Aber schauen wir zuerst zum Gesamtpublikum. Hier war es in der gestrigen Primetime das ZDF mit der Erstausstrahlung einer «Die Chefin»-Folge, die vorne lag. Jedenfalls zog die langjährige Krimi-Produktion vitale 4,98 Millionen und starke 21,8 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren in zumindest ordentlicher Anzahl vertreten – 8,5 Prozent bei 0,33 Millionen ließen sich erheben.Auf die Kennenlern-Show zu «Let's Dance» setzte RTL währenddessen. In beiden Altersklassen schön auszukommen war damit - die Sehbeteiligungen kamen auf ein Niveau von 0,73 und 3,19 Millionen (gesamt), aus denen führende 19,3 Prozent bei den Jüngeren und auch klar überdurchschnittliche 16,3 Prozent gesamt resultierten. Damit konnte man sich trotz ein paar Verlusten auf Position zwei insgesamt platzieren. Das Erste mit der Komödie «Das Millionenschnitzel» kam bei den Älteren diesen Freitag nämlich noch dahinter ins Ziel. Den Film sahen nur 2,68 Millionen zu mäßigen 11,9 Prozent Anteil am Gesamtmarkt. Wenigstens noch passable 7,9 Prozent durch 0,32 Millionen blieben bei den Jungen hängen.
Sat.1 lag deutlich abgeschlagen da: Die Unterföhringer boten eine neue Ausgabe von «Die besten Comedians Deutschlands» an, das mit zähen 5,9 Zielgruppen-Prozent aber ungewohnt schwach daherkam, weil 0,23 Millionen aus jener zuschalteten. Die Älteren wohnten lediglich zu 0,74 Millionen bzw. grottigen 3,6 Prozent bei. Symptomatisch für die Depression des linearen TV ist, dass Sat.1 mit dieser ernüchternden Performance bereits der Anführer des Rest-Feldes war. ProSieben lag nämlich noch ein bisschen dahinter. Dort war der Film «Terminator: Dark Fate» ► vertreten. Jener konnte nur 0,22 Millionen Werberelevante unterhalten, die haarige 5,6 Prozent mit sich führten. Insgesamt sahen bloß 0,79 Millionen mit blassen 3,7 Prozent zu.
VOX mit «Goodbye Deutschland!» fiel mit ganz schmalen 4,5 Zielgruppen-Prozent bei 0,18 Millionen bis 49 Jahren in ein noch tieferes Loch. Insgesamt sahen die Auswanderer nur desolate 2,9 Prozent wegen 0,63 Millionen. Kabel Eins war aber noch eine Ecke ruinöser unterwegs, dort zeigte man die True-Crime-Sendung «Weiblich. Tödlich. Sisters in Crime». Sie brachte lediglich krisenhafte 2,7 Prozent in der Zielgruppe auf, weil 0,11 Millionen aus dieser von der Partie waren. Bezüglich der über 50-jährigen schnitt die Produktion im Angesicht von 0,37 Millionen zu massiv desolaten 1,7 Prozent auch alarmierend ab. Nicht besser liefs bei RTLZWEI, wo der Action-Movie «The Contractor» gezeigt wurde, der aber lediglich unterirdische 2,4 Prozent (0,09 Millionen) der 14-49-Jährigen einfuhr und damit an allerletzter Stelle lag. Am Gesamtmarkt war im Angesicht von 2,7 Prozent (0,60 Millionen) gleichfalls nichts zu holen.







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