Mit dem Spielfilm ist Regisseur Gus Van Sant eines der besten Werke mit Connery gelungen.
Am 31. Oktober ist nicht nur ein weiterer Filmstar von uns gegangen, sondern jemand, der vielen etwas bedeutet hat, mit dem Generationen von Kinogängern großgeworden sind. Den 90. hatte Sean Connery am 25. August noch geschafft. Er starb in Nassau auf den Bahamas - dort, wo er auch einige Male als James Bond vor der Kamera stand. Eine Paraderolle des Schotten, zu der er während seiner Schaffenszeit eine Art Hassliebe entwickelt hatte.
Vor vielen Jahren hatte es William Forrester (Sean Connery) geschafft, einen der bedeutendsten Romane des 20. Jahrhunderts geschrieben zu haben. Seitdem lebt er zurückgezogen in New York und hat kein weiteres Buch mehr veröffentlicht. Erst das schriftstellerische Talent eines 16-jährigen Jungen weckt in Forrester ein gewisses Interesse. Jamal Wallace (Rob Brown) ist ein unterprivilegierter Afroamerikaner, der mit seinem Talent die Chance auf ein besseres Leben in den Händen hält. Dessen ist sich Forrester bewusst, weshalb er Jamal helfen will, seine Fähigkeiten auszubauen.
Seinerzeit musste sich Regisseur Gus Van Sant («My Private Idaho») den Vorwurf gefallen lassen, «Forrester – gefunden!» würde zu sehr seinem zwei Jahre zuvor erschienenen Film «Good Will Hunting» ähneln. Tatsächlich geht es in beiden Filmen um junge Kerle mit einer außergewöhnlichen Gabe, die von einem Mentor in die richtige Bahn gelenkt werden müssen. Was ist dagegen eigentlich einzuwenden? Und dennoch ist der entscheidende Unterschied in den Figuren zu finden. Matt Damons Darstellung in «Good Will Hunting» war wesentlich rebellischer als die von Rob Brown, die längst kapiert hat, wohin ihn das Schicksal treiben wird. 

• Forrester - gefunden! • Der Name der Rose • My Private Idaho • Forrester – gefunden! • Good Will Hunting • Der Herr der Ringe • Indiana Jones und der letzte Kreuzzug • The Untouchables
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