Sieger des Sonntagabends in den USA wurden mal wieder die ABC-Gameshows, obwohl sie erneut schwächere Einschaltquoten in Kauf nehmen mussten.
Die Nascar-Saison in den USA läuft auf hochtouren in einem eng gestrickten Kalender müssen verpasste Rennwochenenden aufgeholt werden. Aufgrund der grenzwertigen Wetterlage mit Schauern und Gewittern streckte sich das vergangene Rennen am Sonntag bis in den späten Abend hin. Während in Deutschland bei Sportveranstaltungen noch keine Zuschauer gestattet sind, durfte für das Nascar-Rennen in den USA erstmals wieder Publikum live vor Ort sein, zirka 1.000 Fans, vorwiegend US-Soldaten in Begleitung, verfolgten das Event im Stadion - ohne Konföderierten-Flaggen, die als Reaktion auf die Anti-Rassismus-Bewegungen seit diesem Wochenende aus der Nascar-Welt verbannt wurden. Die Übertragung von FOX zog dabei ein überschaubares Interesse nach sich. Insgesamt schalteten im Schnitt 2,48 Millionen Amerikaner für das Event ein. Für den Restart um 20.15 Uhr nach Blitzeinschlägen in der Nähe der Strecke waren 2,21 Millionen Motorsport-Enthusiasten dabei. Für die Entscheidung im Rennen gegen 22.30 Uhr versammelten sich 2,98 Millionen Interessierte vor den TV-Geräten. Folglich legte auch das Rating in der werberelevanten Zielgruppe gegen späten Abend von durchschnittlichen 0,4 auf solide 0,5 Prozent zu. 

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