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«Der Fürst und das Mädchen» kommt beim jungen Publikum nicht an

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Freud' und Leid beim ZDF: Während die zweite Staffel der ZDF-Familienserie «Der Fürst und das Mädchen» beim Gesamtpublikum gute Einschaltquoten erzielen konnte, sah es bei den 14- bis 49-Jährigen sehr schwach aus.

Die aufwändig produzierte Reihe mit Maximilian Schell, Rike Schmid, Daniela Ziegler und Hans Peter Korff sahen am Mittwoch im Durchschnitt exakt 4,60 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren. Damit lag die Folge "Ein letzter Versuch" vor den parallel laufenden Gegenprogrammen. Der Marktanteil belief sich auf überdurchschnittliche 15,0 Prozent. Nur beim jungen Publikum sah es überhupt nicht gut aus: Mit nur 750.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren erzielte das Zweite einen schlechten Marktanteil von gerade mal 5,9 Prozent.




Ab 21:00 Uhr drehte sich das Bild: Während man mit dem Magazin «ZDF.reporter» insgesamt Zuschauerverluste hinnehmen musste, stieg der Marktanteil in der für die privaten Kanäle wichtigen Gruppe der 14- bis 49-Jährigen: 1,09 Millionen Zuschauer dieser Altersklasse reichten für 7,9 Prozent Marktanteil. Insgesamt kam die Sendung mit Norbert Lehmann auf 3,60 Millionen Zuschauer und einen verhältnismäßig schwachen Marktanteil von 11,6 Prozent.

Das Erste schickte am Mittwoch zur besten Sendezeit den Fernsehfilm «Der tote Bruder» mit Marie Bäumer und Thomas Dannemann auf Sendung und begeisterte damit im Schnitt immerhin 4,12 Millionen Bundesbürger. Der Marktanteil lag bei 13,3 Prozent. In der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen wurde mit 1,23 Millionen Zuschauern ein überdurchschnittlicher Wert von 9,2 Prozent gemessen. Mit der anschließenden Reportagereihe «ARD exclusiv», in der es diesmal um "ein Urnengrab vom Ordnungsamt" ging, erzielt das Erste 11,1 Prozent Marktanteil bei allen und 8,2 Prozent bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern.

Ab 22:15 Uhr stiegen die Marktanteile wieder an: Aufgrund der "englischen Woche" in der Bundesliga strahlte man die «Sportschau» mit Reinhold Beckmann aus, die im Schnitt noch 2,94 Millionen Fernsehzuschauer zum Einschalten bewegen konnte. Der Marktanteil betrug 15,4 Prozent beim Gesamtpublikum. Bei den 14- bis 49-Jährigen schalteten 1,06 Millionen Bundesbürger ein, was für einen Marktanteil von 11,7 Prozent reichte. Damit lagen die Quoten deutlich unter den Werten, die man mit den gewohnten Spieltagen am Samstag erzielt.

Gegen RTL kamen ARD und ZDF am Mittwoch trotz teilweise guter Quoten nicht an: Das Erste erreichte mit seinem Programm im Schnitt einen Marktanteil von 12,5 Prozent bei allen und 8,4 Prozent bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern. Die Mainzer kamen auf 13,1 Prozent beziehungsweise enttäuschende 6,7 Prozent.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/11348
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