Der Wettbewerb geht im Juni in seine finale Phase. Den Kampf um den Titel machen andere Länder unter sich aus.
Glaubt man alleine der öffentlichen Meinung, dann ist Fußball-Deutschland immer noch nicht ganz warm geworden mit der neuen UEFA Nations League, die großteils alle Freundschaftsspiele ersetzt. An Tagen, wo früher die Verbände eigene Testkicks vereinbaren (und letztlich auch vermarkten) konnten, ist nun die neue Liga getreten, die dem Verband via Zentralvermarktung zusätzliche TV-Gelder garantieren und dem Zuschauer hochwertigere Matches präsentieren soll, da die Nations League in unterschiedliche Gruppen aufgeteilt und mit einem Auf- und Abstiegsmodus versehen ist. Etliche Fans kritisierten das Erschaffen eines weiteren Wettbewerbs innerhalb des eh schon prallen Fußballkalenders.
Im Schnitt kamen die vier Nations-League-Spiele auf 10,21 Millionen Zuschauer ab drei Jahren. Die vier Freundschaftsspiele 2018 mit Beteiligung der Löw-Elf erreichten 9,63 Millionen. Wichtigster Unterschied: In der Nations League waren die Gegner klangvoller; in diesem Punkt also ging das Konzept der UEFA auf. Die Nations League wird nun fortgesetzt. Auf dem Weg ins Finale stehen sich am Mittwochabend Portugal und die Schweiz gegenüber, tagsdrauf kommt es zum Duell zwischen England und den Niederlanden. Beide Partien laufen beim Streaming-Dienst DAZN. Das Finale am kommenden Sonntag, 20.45 Uhr, überträgt auch das ZDF. 

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