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Comedy auf Sat.1 versagt nun komplett

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Nicht mehr nur «Schillerstraße» und Oliver Pocher machen Probleme. Auch «Ladykracher» und «Pastewka» liefen am Freitag schlecht.

«Pastewka» frisch zurück aus einer verlängerten Winterpause, «Die Oliver Pocher Show» mittlerweile deutlich umfunkioniert - alles war bereitet für einen Aufschwung am Freitag für Sat.1 und dann ein solches Debakel: kein einziges Format kam in der Zielgruppe auf zweistellige Werte. Mit 7,2 Prozent in der Zielgruppe lief es diese Woche besonders schlecht für die «Schillerstraße». Nur noch 1,39 Millionen Zuschauer insgesamt und 920.000 aus der Zielgruppe interessierten sich für die Improvisations-Comedy mit Jürgen Vogel. Der Marktanteil bei allen Zuschauern lag sogar bei erschreckenden 4,1 Prozent.

Tiefpunkte markierten auch die anschließenden Comedy-Serien, die den Comedy-Freitag in den vergangenen Wochen meist noch relativ gut aussehen ließen. «Ladykracher» wurde von 2,01 Millionen Menschen eingeschaltet, 1,24 Millionen von ihnen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren. Bei diesen lag der Marktanteil bei 9,0 Prozent, insgesamt bei 5,9 Prozent. Das bisher schlechteste Ergebnis der laufenden Staffel der Serie mit Anke Engelke waren 10,4 Prozent.

Besonders bemerkenswert ist der Absturz von «Pastewka». Die Comedy-Serie, die sich in dieser Staffel bislang immer über dem Sat.1-Schnitt halten konnte und zuletzt entgegen dem Trend klar an Marktanteilen zulegte, konnte mit 9,5 Prozent in der Zielgruppe zwar noch das beste Ergebnis des Abends erzielen, verlor gegenüber den letzten Ausgaben aber massiv. Nur 1,28 Millionen junge Zuschauer hatten eingeschaltet. Der bisherige Tiefstwert der Staffel von 11,7 Prozent wurde damit deutlich unterboten. Bei der letzten Ausgabe am 27. November wurden sogar noch 14,1 Prozent gemessen, das Minus zum Jahreswechsel liegt also bei beinahe fünf Prozentpunkten. Auch insgesamt sah es nicht rosig aus. 2,02 Millionen Zuschauer sorgten für einen Marktanteil von 6,4 Prozent.

«Die Oliver Pocher Show», die sich dieses Mal im Südafrika-Gewand kleidete und den Fußball-WM-Auftakt einige Monate zu früh feierte, konnte ihre Quotenmisere auch nicht überwinden. 840.000 junge Zuschauer blieben dran, der Marktanteil betrug miserable 7,3 Prozent. Insgesamt ist das Interesse noch viel geringer, denn mit 1,16 Millionen Zuschauer reichte es gerade einmal für eine Einschaltquote von 4,6 Prozent. «Zack!» half anschließend nur die späte Uhrzeit, um zumindest leicht bessere Quoten zu bekommen. 7,9 Prozent und 8,4 Prozent erreichten zwei alte Folgen in der Zielgruppe.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/39484
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