Während die Mainzer gleich einen Dreiteiler über das Nachkriegsdeutschland in einem Dorf planen, beschränkt sich Das Erste auf einen Abend. Beide Produktionen kommen aus derselben Schmiede.
Noch immer hallt der Erfolg des Event-Dreiteilers «Unsere Mütter, unsere Väter» mit über sieben Millionen Zuschauern nach. Insofern überrascht es wenig, dass sich die Programmverantwortlichen des Zweiten Deutschen Fernsehens sehr zutraulich bei der Produktion von ähnlich angelegten filmischen Auseinandersetzungen mit der deutschen Historie zeigen. In diesen Tagen starten in Tschechien die Dreharbeiten zum neuen dreiteiligen Streifen «Tannbach», das laut einer Pressemitteilung des Senders "ein Sittengemälde des ländlichen Nachkriegsdeutschlands von 1945 bis 1952 in einem kleinen Dorf zwischen Bayern und Thüringen" darstellen soll. Zunächst soll der Überlebenskampf der Dorfbewohner in den Endzügen des Zweiten Weltkriegs gezeigt werden, doch auch nach Kriegsende gibt es weitere Konflikte: Amerikaner und Sowjets ringen um die Vorherrschaft im Dorf, bevor es schließlich zu dessen Spaltung kommt. Im Zentrum stehen drei Familien, die anschließend stets zwischen den Stühlen BRD und DDR stehen.• Der Tunnel • Die Spiegel-Affäre • Fischerkrieg • Mogadischu • Polizeiruf 110 • Polizeiruf 110: Fischerkrieg • Tannbach • Uns trennt das Leben • Unsere Mütter unsere Väter
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