
Die März-Ausgabe von «Jenke. Crime.» lieferte bereits einen ersten Hinweis darauf, dass das Format bei ProSieben nur schwer in Fahrt kam. «Im Schattenreich der chinesischen Triaden» erreichte am 9. März 2026 um 20.15 Uhr insgesamt 0,45 Millionen Zuschauende und einen Marktanteil von ganz schlechten 1,9 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen sah es mit 0,28 Millionen Interessierten und höchstens noch durchwachsenen 6,6 Prozent zwar etwas besser aus, doch auch hier blieb ein guter Auftakt aus.
Am 15. Oktober kehrte die Produktio mit einem Doppelpack auf die Bildschirme zurück - allerdings zu späterer Sendezeit. Die erste Ausgabe „Mafia, Kartelle & Triaden – Die globale Schattenwirtschaft“ kam ab 22:22 Uhr auf lediglich 0,42 Millionen Zuschauer und dürre 2,9 Prozent Marktanteil. Bei den Jüngeren wurden 0,21 Millionen und mittelmäßige 7,6 Prozent gemessen. Damit lag die Reichweite zwar leicht unter dem März-Wert, der Marktanteil fiel aufgrund des späteren Sendeplatzes aber höher aus. Die anschließende Ausgabe „Blutgeld – Der weltweite Drogenhandel“ verlor deutlich an Zuspruch: Nur noch 0,24 Millionen Zuschauer blieben dran, der Marktanteil belief sich auf 2,6 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,14 Millionen und konstante 7,6 Prozent erreicht.

Eine Woche später wiederholte ProSieben das Doppelpack-Prinzip. „Rituale und Cybercrime – Die Ohnmacht von Law und Order“ erreichte am 22. Oktober ab 22:19 Uhr zunächst 0,40 Millionen Zuschauer und beständig magere 2,7 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen standen 0,16 Millionen und gesunkene 6,0 Prozent zu Buche - eine optimierungsbedürftige Leistung. Die zweite Ausgabe „Die Macht der Hoffnung – Mut der Verzweiflung“ fiel anschließend noch tiefer auf 0,20 Millionen Zuschauer und 2,1 Prozent. Auch bei den Jüngeren halbierte sich die Reichweite nahezu: 0,08 Millionen entsprachen einem Marktanteil von ungenügenden 4,7 Prozent.Über alle 2026 ausgestrahlten Dokumentationen hinweg wurden durchschnittlich 0,34 Millionen Zuschauer und mangelhafte 2,4 Prozent Marktanteil erreicht. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren es 0,17 Millionen und durchwachsene 6,5 Prozent – ein wirklicher Erfolg war die Ausstrahlung damit nicht. In Zukunft wird man sich (dann bei Sat.1) gut überlegen müssen, in welcher Quantität und mit welchen Schwerpunkten man Jenke platziert.







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