Julia Koschitz als Ermittlerin gerät in einen doppelten Wettlauf mit der Zeit: Zwischen Mord-Ermittlungen und persönlichen Veränderungen mit ihrem Mann (Matthias Koeberlin).

Was mit einem Vermisstenfall in der österreichischen Provinz beginnt, führt zu einer Kettenreaktion – und weiteren Opfern. Julia Koschitz als Ermittlerin gerät in einen doppelten Wettlauf mit der Zeit: Während die Polizeibeamtin ans Licht bringen möchte, wer hinter dem Mord an ihrer Nichte steht, muss sie gegen eine persönliche Veränderung mit ihrem Mann (Matthias Koeberlin) ankämpfen. Das ist die Prämisse einer neuen sechsteiligen Thrillerserie mit dem Titel
«Das Vergessen – Spurlos im Moor», die am gestrigen Samstag, den 24. Oktober um 20.15 Uhr, das Erste Deutsche Fernsehen besiedelte.
Zum Auftakt wurden direkt vier Folgen im Block gezeigt: Die erste Episode kam insgesamt auf 3,93 Millionen Zuschauende. Der Marktanteil lag bei absolut vorzeigbaren 18,5 Prozent - das Anklopfen an die Vier-Millionen-Marke markierte zunächst entsprechend eine klar vitale Dimension, die auch ausreichte zum Primetime-Sieg. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden allerdings bloß 0,18 Millionen beziehungsweise maue 5,2 Prozent Marktanteil gemessen - das war trotz starker Show-Konkurrenz schon ernüchternd.
Die zweite Folge, die direkt danach zu sehen war, kam auf leicht gesunkene 3,71 Millionen und weiterhin positive 17,0 Prozent beim Gesamtpublikum sowie ein wenig erhöhte 0,21 Millionen Jüngere - der Prozentanteil verharrte dennoch bei bescheidenen 5,7 Prozent. Die weiteren zwei Episoden des Abends setzten den sukzessiven Abwärtsdrall peu à peu fort, bis man nach 22.00 Uhr bei 2,95 Millionen angekommen war - theoretisch hätte man die Verluste vielleicht etwas stärker begrenzen können, man blieb aber dennoch klar erfolgreich. Bei den Jüngeren standen am Ende lediglich 0,14 Millionen und triste 4,9 Prozent auf der Uhr. Interessant wird demnächst noch die Performance in der Mediathek, die man bei Programm-Marken und Census+-Zahlen im Auge behalten sollte.
Noch zum weiteren Programmablauf des Abends: Nach den vier Folgen übernahm ab 23.15 Uhr zunächst das Nachrichtenjournal
«Tagesthemen» den Sendeplatz. Dies vor 1,49 Millionen und mäßigen 11,5 Prozent. Von den Jüngeren wurden gar nur noch 0,08 Millionen und ganz schwache 3,4 Prozent bedient. Ab 23.55 Uhr ging es komödiantisch weiter: Das Erste zeigte eine neue Ausgabe der
«Ladies Night». Das Comedy-Format hatte es in diesem Kontext schwer und erreichte lediglich 0,43 Millionen Nachteulen und äußerst niedrige 5,2 Prozent des Gesamtpublikums. Von den 14- bis 49-Jährigen wurden mickrige 0,05 Millionen sowie 2,9 Prozent gemessen.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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