Der Start von «Wer ist Deutschlands Superhirn?» erfolgte am Donnerstag, den 27. August, um 20.15 Uhr. Die Show war deutlich länger als das «1% Quiz» und startete mit 0,94 Millionen Zuschauern und 5,1 Prozent. Damit war dies kein Flop, aber auch kein Erfolg. Mit 0,22 Millionen aus der Zielgruppe fuhr man gute 7,9 Prozent Marktanteil ein.

Bei der zweiten Folge, die eine Woche später gesendet wurde, kamen 0,98 Millionen Fernsehzuschauer zusammen. Der Marktanteil sank allerdings geringfügig auf 5,0 Prozent. Noch besser lief es allerdings bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Menschen, denn hier verbesserte sich Pilawa sogar auf 0,23 Millionen, obwohl der Marktanteil auf 7,7 Prozent schrumpfte. Einen ersten Dämpfer bekam die sechsteilige Show mit der dritten Ausgabe, die nur noch 0,79 Millionen Menschen anlockte. Der Marktanteil fiel auf 4,2 Prozent. In der Zielgruppe wurden nur noch 0,16 Millionen gemessen, der Marktanteil sackte auf 4,7 Prozent ab.
Am 17. September erreichte die Show mit 1,04 Millionen ihren Bestwert, der Marktanteil stieg auf 5,5 Prozent. Unter den jungen Menschen waren 0,25 Millionen, der Marktanteil wurde auf 7,8 Prozent beziffert. Was danach kam, war von Sat.1 dumm: Die letzten beiden Folgen mussten gegen die Spiele der Fußball-Nationalmannschaft antreten – das war lange vorher schon kommuniziert worden. Sat.1 hielt an der Programmierung fest und bekam nur noch 0,63 Millionen Fernsehzuschauer und einen Marktanteil von 2,8 Prozent. Besonders deutlich wurde die Fehlplanung beim Ergebnis der 14- bis 49-Jährigen, deren Reichweite auf 0,10 Millionen fiel. Der Marktanteil lag bei schrecklichen 2,1 Prozent.

Die letzte Folge, die am 1. Oktober gesendet wurde, zog nur noch 0,68 Millionen Menschen an. Der Marktanteil verbesserte sich auf drei Prozent. Beim jungen Publikum musste sich Pilawa mit 0,13 Millionen Menschen zufriedengeben, weil Jürgen Klopp im Gegenprogramm einfach zehn Millionen Fernsehzuschauer anzog und selbst bei den jungen Leuten fast drei Millionen Menschen erreichte. Der Marktanteil der Sat.1-Show lag bei schrecklichen 2,9 Prozent.«Wer ist Deutschlands Superhirn?» erreichte im Durchschnitt 0,84 Millionen Fernsehzuschauer, das führte zu einem mittelmäßigen Marktanteil von 4,3 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen waren 0,18 Millionen möglich, der Marktanteil lag bei 5,5 Prozent. Es bleibt spannend, ob die Show fortgesetzt wird. Teilweise lieferte sie passable Ergebnisse, war aber natürlich auch kein Straßenfeger.







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