USA Sports zieht nach seiner ersten regulären Saison mit der WNBA eine positive Bilanz. Die insgesamt 48 übertragenen Partien erreichten im Durchschnitt 525.000 Zuschauer. Damit zeigte das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr nationale WNBA-Spiele als jeder andere Anbieter und lag mit seiner durchschnittlichen Reichweite 25 Prozent über dem Kabel-TV-Schnitt der Liga aus dem Jahr 2025.
Mehrere Begegnungen knackten dabei die Millionengrenze. Insgesamt fünf Spiele kamen im Durchschnitt auf mehr als eine Million Zuschauer, darunter die Partie zwischen den Minnesota Lynx und Indiana Fever am letzten Tag der regulären Saison. Auch Fever gegen Los Angeles Sparks am 8. Juli gehörte dazu und war nach Angaben von USA Sports das bislang meistgesehene spätabendliche Regular-Season-Spiel in der Geschichte der WNBA. Sieben Übertragungen erreichten mehr als 900.000 Zuschauer. Auch bei einzelnen Publikumsgruppen meldet USA Sports Zuwächse. Bei den 18- bis 49-Jährigen lag die Reichweite um 25 Prozent höher, bei Frauen wurde ein Plus von 34 Prozent ausgewiesen. Frauen stellten mit 47 Prozent inzwischen nahezu die Hälfte des WNBA-Publikums bei USA Sports.
Eine Rolle spielte zudem die parallele Ausstrahlung ausgewählter Partien bei CNBC. Durch diese Simulcasts seien während der Saison eine Million neue Zuschauer mit der WNBA in Kontakt gekommen. Nach Angaben des Unternehmens verfügte das dort erreichte Publikum zudem über das höchste durchschnittliche Haushaltseinkommen unter den Sendern mit WNBA-Übertragungen.
Nach der regulären Saison setzt USA Sports seine Berichterstattung in den Playoffs fort. Im Oktober wird USA Network erstmals auch einen erheblichen Teil der WNBA Finals übertragen. Ab Montag, 19. Oktober, laufen dort die Spiele zwei und drei sowie – falls notwendig – die Begegnungen fünf bis sieben. Damit würde bei jeder Finalserie, die nicht mit einem Sweep endet, die Entscheidung über den Meistertitel bei USA Network fallen.
Grundlage für die Übertragungen ist ein im vergangenen Jahr vereinbarter Medienrechtevertrag zwischen USA Sports und der WNBA. Die Vereinbarung läuft über elf Jahre bis 2036. USA Network soll in diesem Zeitraum jährlich mindestens 50 WNBA-Spiele aus der regulären Saison sowie ausgewählte Playoff- und in bestimmten Jahren auch Finalpartien zeigen.







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