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Neue Krimi-Reihe «Frankfurt Mord» startet im Oktober

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Ursprünglich angekündigt wurde das Projekt mal unter dem Arbeitstitel "Frankfurter Files".

Schon im Oktober 2025 berichtete Quotenmeter vom damaligen Drehstart einer neuen ZDF-Samstagskrimi-Reihe in Frankfurt, die bis zum 6. November 2025 produziert wurde. Ziemlich genau ein Jahr später steht nun fest, wann es das Format mit seinem ersten Fall «Frankfurt Mord – Ein neues Leben» auf die Schirme schafft: Der Fall sein wird dies am Samstag, 10. Oktober 2026, 20.15 Uhr im linearen Hauptprogramm, sowie bereits ab 3. Oktober im ZDF-Streaming. Ursprünglich angekündigt wurde das Projekt übrigens noch unter dem Arbeitstitel "Frankfurter Files".

Im Mittelpunkt steht folglich tatsächlich eine Kommissarin mit dem Namen Sarah Frankfurter (Marie-Lou Sellem, rechts im Bild), die eines Morgens fassungslos feststellen muss, dass ihr One-Night-Stand aus der vergangenen Nacht, Jakob Loose (Johannes Hegemann), ihr neuer Kollege in der Mordkommission ist. Als ihre Teamkollegin wegen einer Verletzung ausfällt, müssen die beiden widerwillig zusammenarbeiten – und dabei stellen sich nicht nur berufliche, sondern auch emotionale Spannungen ein.

Ihr erster gemeinsamer Fall führt das Duo an das Mainufer, wo die Leiche der Anwältin Nicole Geissner (Anna Kubin) gefunden wird. Die Juristin hatte sich politisch für die Lockerung des Embryonenschutzgesetzes eingesetzt, was ihr viele Feinde einbrachte. Während ihr cholerischer Ehemann (Franz Hartwig) schnell in Verdacht gerät, führen die Spuren zunächst ins Leere. Erst im Schlusspunkt erkennen Sarah und Jakob die wahre Tragödie hinter dem Mord – und finden dabei auch ein Stück weit zueinander.

Neben dem Krimiplot zeichnet sich «Frankfurter Files» auch durch jüdische Identität und gesellschaftliche Themen aus, die organisch in die Handlung eingeflochten werden sollen. So endet der Film mit einer besonderen Geste: Sarah lädt Jakob zum jüdischen Neujahrsfest ein, bei dem ihre Tochter Rakhel (Victoria Nikolaevskaja) ihren ersten Auftritt als Rabbinerin hat.

Zum Abschluss noch ein paar weitere Hintergrundinformationen: Regie führte Franziska Margarete Hoenisch nach einem Drehbuch von Elena Lyubarskaya, Tanja Bubbel und Nils Willbrandt. Produziert wird der Film von Olga Film (Produzentinnen: Lena Krämer und Ulli Weber) im Auftrag des ZDF.

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