Das Medienkonglomerat Warner Bros. Discovery stellte am Donnerstag seine Quartalszahlen vor. In den Monaten April, Mai und Juni 2026 verbuchte das Unternehmen einen Umsatz von 8,717 Milliarden US-Dollar, im Vorjahreszeitraum wurden 9,812 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Für das Medienunternehmen ist das ein Rückgang um elf Prozent. Das Ergebnis vor Steuern sank von 2,454 Milliarden auf -271 Millionen US-Dollar. Das Nettoeinkommen reduzierte sich von 1,580 auf 149 Millionen US-Dollar.Im Streaming-Segment verbesserte sich der Umsatz von 2,692 auf 2,995 Milliarden US-Dollar, die Distributions- beziehungsweise Abo-Erlöse stiegen von 2,410 auf 2,689 Milliarden US-Dollar. Der Werbeumsatz wuchs um acht Prozent auf 306 Millionen US-Dollar. Für die Sparte blieb ein Gewinn von 512 Millionen US-Dollar, im Vorjahr waren es 293 Millionen US-Dollar. Aufgrund fehlender Hits aus der Kino- und Games-Branche sank der Umsatz im Studio-Bereich von 3,801 auf 2,328 Milliarden US-Dollar. Das Ergebnis vor Steuern fiel von 863 auf 96 Millionen US-Dollar. Das Studio hatte auf «Supergirl» gehofft, doch der James-Gunn-Film scheiterte mit 126 Millionen US-Dollar an den Kinokassen und kostete 186 Millionen US-Dollar. «Superman» spielte im Vorjahr noch 618 Millionen US-Dollar ein.
Der Bereich der linearen Networks hielt sich trotz der Fußball-Weltmeisterschaft – zumindest auf den ersten Blick – sehr robust. Der Gewinn sank von 1,512 auf 1,446 Milliarden US-Dollar. Allerdings fiel der Werbeumsatz von 1,953 auf 1,429 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig wurden über 600 Millionen US-Dollar eingespart – hier profitiert das Unternehmen vom Wegfall der NBA-Rechte. Mit den Distributionsrechten erzielte Warner Bros. Discovery einen Umsatz von 2,265 Milliarden US-Dollar, im Vorjahr waren es noch 2,477 Milliarden US-Dollar.







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