So knallhart kann die «Tour de France» sein, denn eine Unachtsamkeit, ein Steinchen auf der Strecke, eine womöglich rutschige Stelle genügt, und der Traum ist aus. So passierte es gestern dem «Tour»-Favoriten Jonas Vingegaard auf der «15. Etappe» von Champagnole nach Plateau de Solaison. Während unter anderem 1,70 Millionen Zuschauer den Radsport im Ersten verfolgten, stürzt der Däne unglücklich und wird zudem von weiteren Fahrern regelrecht überrolt. Hierbei gerät es in den Hintergrund, dass die «Tour» mit dieser gestrigen Reichweite einen neuen Bestwert hat, die Quote von 15,6 Prozent war entsprechend exzellent.Aus der jüngeren Zuschauerschaft verfolgten die verhängnisvolle Etappe 0,35 Millionen Zuschauer, womit sich die blaue Eins eine entsprechend starke Quote von 19,0 Prozent sichern konnte. Schlussendlich gewann Remco Evenepoel für das Team Red Bull - Bora - Hansgrohe die Etappe, es folgte der Gesamt-Führende Tadej Pogačar. Im weiteren Verlauf des gestrigen Tages äußerte sich Vingegaard zu seinem Sturz und zeigte sich durchaus selbstkritisch. Dennoch kam sicherlich nicht unbeabsichtig die Information in die Öffentlichkeit, dass Vingegaard und sein Team mit einer unangekündigten Doping-Kontrolle um 02:00 Uhr in der Nacht vor dem Rennen nicht gerade glücklich war.
Später am Tag wurde es sportlich. Wenn auch das Finale der «FIFA WM 2026» im zweiten lief, so zeigte das Erste ab 19:15 Uhr einen «WM-Rückblick». Zeitlich starteten um 19:30 Uhr bereits die Vorberichte im ZDF, daher kam der Rückblick im Ersten nicht gerade glorreich gut an. Mit 1,40 Millionen Zuschauern ab drei Jahren und einer Quote von 8,2 Prozent muss man sich zufrieden geben, die jüngeren Zuschauer erreichten mit 0,20 Millionen immerhin 7,9 Prozent.







«Diese Ochsenknechts» in Woche 3 weiter ohne Daseinsberechtigung
Keine Schnittmenge: «Bitte melde dich» trotz auch dem «WM-Finale»

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