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Wie läuft eigentlich - «Deutschland am Morgen»?

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Seit Anfang Mai diesen Jahres taucht RTL die Zehen in die Fahrwasser der privaten Morning-Show. Kann das gegen die klaren Sat.1-Platzhirsche funktionieren?

Am gestrigen Freitag lief bei RTL von 06 bis 09 Uhr durchweg «Deutschland am Morgen». Wie mittlerweile bekannt sein dürfte, ist «DaM» der Köln-Versuch sich in puncto Morning-Show zu positionieren. Zumindest liegt der Vergleich zum «Sat.1 Frühstücksfernsehen» sehr nahe. Das startete gestern, wie immer, bereits um 05:30 Uhr und direkt mit einer mehr als forschen Vorlage. Die erste halbe Stunde holte sich der Bällchensender direkt starke 0,34 Millionen Zuschauer und damit dominante 12,0 Prozent Marktanteil ab. In der Zielgruppe kamen mit 0,08 Millionen Umworbenen am frühsten Morgen 16,9 Prozent am entsprechenden Markt zusammen. Die Sat.1-Zahlen steigerten sich bis 10 Uhr, das «Frühstücksfernsehen» läuft eine Stunde länger als das RTL-Pendant, auf bis zu 0,46 Millionen Zuschauer insgesamt (08:30 - 10:00 Uhr), zudem konnten zwischenzeitlich mit 0,10 Millionen Umworbenen bis zu 24,2 Prozent des Zielgruppen-Marktes angesprochen werden. Die

Kann RTL hier mithalten? Nein. Wenig überraschend gelingt es RTL auch nach etwas mehr als zweieinhalb Monaten nicht, wirkliche Konkurrenz gegenüber den Unterföhring-Kollegen anzubieten. Wobei man in Köln mit 0,14 Millionen Zuschauern und einer Quote von 5,2 Prozent wohl auch zufrieden sein wird. Zumindest für den Moment. Gerade auch deswegen, da die Zielgruppe das Gesamtbild etwas aufwertet. Mit 0,04 Millionen Umworbenen konnten gestern in Köln augenscheinlich starke 8,7 Prozent am Markt notiert werden. Schlussendlich wird man in Köln beim Thema «Deutschland am Morgen» "durchhalten" müssen, wenn man wirklich mal Gegenspieler zum «Frühstücksfernsehen» werden möchte.

Der weitere Verlauf am gestrigen Freitag gehörte dann, wie gewohnt in den sommerlichen Monaten, komplett RTL. «RTL Aktuell» holte um 18:45 Uhr die absolut beste private Reichweite des Tages mit 2,06 Millionen Zuschauern, wenn auch für lediglich knapp 15 Minuten. Die Quote lag bei starken 15,9 Prozent, während mit 0,33 Millionen 14- bis 49-Jährigen eine Quote von 20,5 Prozent drin war. Neben den Nachrichten holte sich gestern die Zielgruppen-Krone die Soap «Gute Zeiten, schlechte Zeiten». Ab 19:35 Uhr holte hierbei Köln 0,33 Millionen Werberelevante ab, das brachte überzeugende 17,0 Prozent am Markt und den Tagessieg in der Kategorie.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/173724
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