Primetime-Check

Samstag, 11. Juli 2026

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Disney Channel mischt sich ins Feld - desolates Kabel Eins sogar hinter ProSiebenMaxx.

Eine vitale Zuschauerzahl fuhr das ZDF trotz Wiederholung ein, das mit «Ein starkes Team - Kurierfahrt in den Tod» sehr gute 20,9 Prozent bei insgesamt wohl auch hitzereduzierten 3,24 Millionen generieren konnte - damit lag man klar vor dem Ersten. Bei den 14-49-Jährigen konnte die ZDF-Reihe hingegen nur schlecht performen, hier waren unterlegene 3,1 Prozent bei einer dazugehörigen Reichweite von 0,06 Millionen drin.

Alten Krimi-Stoff lieferte gestern auch die ARD im Hauptprogramm des Ersten. Dort konnte eine bereits ausgestrahlte «Blutspur Antwerpen»-Folge bloß ungewohnt mittelprächtige 11,8 Prozent (1,84 Millionen Einschaltende) angeln, lag somit weit hinter dem Zweiten. Bei den Jüngeren waren annehmbare Zahlen zu holen: 6,7 Prozent (0,13 Millionen) sprangen heraus.

Am erfolgreichsten bei den Menschen bis 49 war RTL, wo das Finale der «U19-Europameisterschaft» der Männer kurzfristig ins Programm geholt wurde. Bedacht wurde dies zunächst mit immerhin 0,20 Millionen und passablen 11,2 Prozent in der Zielgruppe. Gerade noch in Ordnung gingen die Zahlen bei den Leuten ab drei Jahren mit 7,1 Prozent bei 1,04 Millionen. Die zweite Hälfte wollten sich nur noch 0,86 Millionen Zuschauer angucken, sodass RTL auf blasse 5,4 Prozent kam. Unter den Werberelevanten waren es leicht gesunkene 0,17 Millionen, die mittelmäßige 8,2 Prozent mitbrachten.

Der Bällchensender programmierte die 2016-Action «The Great Wall» . Im gestrigen Umfeld als recht solide zu wertende 7,9 Prozent (0,16 Millionen) ließen Sat.1 d'accord gehen. Insgesamt ließen 0,75 Millionen zu 4,8 Prozent ein mäßiges Ergebnis zu. Ins Feld mischte sich hier der Disney Channel, dem die Animation «Cars 3: Evolution» eine für eigene Ansprüche erfreuliche Leistung in Höhe 7,6 Prozent (0,15 Millionen Jüngere) beschaffte. Die rote Kugel zeigte eine Romantik-Wiederholung: «Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe» brachte akzeptable 6,3 Prozent in der Zielgruppe auf, weil 0,13 Millionen aus dieser von der Partie waren - hier zeigte sich aber natürlich ebenfalls die merkliche Überschaubarkeit der gestrigen TV-Reichweiten. Insgesamt kam man auf dünne 2,6 Prozent durch 0,40 Millionen.

ProSieben mit einer erneuten «Das Duell um die Welt - Team Joko gegen Team Klaas»-Aufwärmung stand etwas erholt da, weil bei der Ausstrahlung wenigstens verschmerzbare 5,3 Zielgruppen-Prozent durch 0,12 Millionen herauskamen - gut ist das alles aber weiterhin nicht. Am Gesamtmarkt mobilisierte die Show lediglich 0,24 Millionen zu anhaltend mickrigen 1,7 Prozent. RTLZWEI hatte mit «Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern?» wenig zu melden - dass lediglich 0,09 Millionen bereits zu prozentual ordentlichen 4,5 Prozent langten, sagt viel über das geschwächte Standing der gestrigen Primetime. 2,3 Prozent bei 0,35 Millionen gewannen am Gesamtmarkt zudem keinen Blumentopf.

Am übelsten aber wiedermal die orange Eins mit «Elsbeth». Denn die Quoten der zwei Episoden kamen zwischen 20.15 und 22.15 Uhr nur auf vollkommen desaströse 1,7 und 1,2 Prozent bei maximal 0,03 Millionen 14-49-Jährigen. Insgesamt zeigte der Tacho maximal 1,7 Prozent (0,26 Millionen). Bei den 14-49-Jährigen lag Kabel erschreckender Weise sogar noch hinter «Brooklyn Nine-Nine» bei ProSiebenMaxx (0,06 Millionen und 3,3 Prozent).

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/173524
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