Primetime-Check

Freitag, 10. Juli 2026

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Der Freitagabend gehörte dem ZDF und dem «WM»-Fußball - doch der Krimi im Ersten braucht sich nicht zu verstecken. Privat stritten sich Filme und Serien um den Sieg.

Das Zweite griff am gestrigen Freitagabend abermals in die «FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026» ein - es gab das Viertelfinale «Spanien - Belgien» ab 21 Uhr und zuvor ab 20:15 Uhr die entsprechenden Vorberichte im Angebot. Das Vorwort von aus dem «ZDFsportstudio» zog bereits starke 2,37 Millionen Menschen nach Mainz und bescherte dem Sender einen Marktanteil von insgesamt 14,8 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen reicht es mit 0,46 Millionen Zuschauern für 21,8 Prozent des entsprechenden Marktes. Mit Anpfiff der Partie explodierten die Reichweiten und Quoten wie gewohnt. Insgesamt konnten 8,58 Millionen Zuschauer notiert werden, das entsprach 43,0 Prozent des Marktes. Bei den 14- bis 49-Jährigen kamen 1,64 Millionen zusammen, damit erreichte das Zweite eine Quote von 55,0 Prozent.

Selbstverständlich war es für die restlichen TV-Stationen damit schwer. Das Erste sendete mit «Steiertod» einen Krimi - und sollte durchaus in Konkurrenz mit den Vorberichten treten können. Der Fall zog 2,98 Millionen Zuschauer ab drei Jahren zum Ersten und konnte so zumindest für etwa 45 Minuten den Primetime-Sieg feiern. Die starke Quote lag damit bei 16,4 Prozent. 14- bis 49-Jährige waren 0,09 Millionen dabei. In Marktanteilen gesprochen, reichte es damit zu 3,0 Prozent.

Bei den Privaten sendete RTL ab 20:15 Uhr «Die Ultimative Chart Show - Die erfolgreichsten Mitsing-Hits aller Zeiten» und sicherte sich damit 0,87 Millionen Zuschauer, wovon 0,19 Millionen der werberelevanten Zielgruppe zugesprochen werden konnten. Die Marktanteile lagen demnach bei 5,2 Prozent am Gesamtmarkt und 5,6 Prozent am Zielgruppenmarkt. Auf den ersten Blick klingt das nach keinem erfolgreichren Freitag, jedoch sind dies die besten Zahlen, die im privaten Spektrum abzuholen waren. Die restlichen Sender mussten deutlich kleinere Brötchen backen. RTLZWEI und ProSieben versuchten es mit Spielfilmen. «Cowboys & Aliens» und «Gemini Man»  schaften es 0,36 Millionen und 0,41 Millionen Zuschauer anzusprechen. Das brachte Marktanteile von 1,9 Prozent (RTLZWEI) und 2,2 Prozent (ProSieben) ein. In den Zielgruppen lief es ebenfalls für Unterföhring besser, jedoch noch knapper. 0,10 Millionen brachten 3,0 Prozent, während in Grünwald 0,10 Millionen 2,8 Prozent einbrachten.

Bei Sat.1 gab es ähnlich zu RTL eine TV-Show zum Freitagabend. Mit «99 - Wer schlägt sie alle?» konnte der Bällchensender 0,50 Millionen Zuschauern insgesamt ansprechen. Als Umworbene konnten hiervon 0,06 Millionen kategorisiert werden, wodurch sich ein Marktanteil von 1,6 Prozent ergab. Die Show erzielte insgesamt einen Marktanteil von 2,6 Prozent.

Verbleiben VOX und Kabel Eins - die einen sichtlich unterschiedlichen Ansatz wählten. Die rote Kugel zeigte eine Ausgabe «First Dates Hotel» und der Classics-Sender blieb bei «Navy CIS». Trettl holte 0,29 Millionen zu VOX, währen 0,08 Millionen Umworbene definiert werden konnten. Damit lagen die Quoten bei 1,6 und 2,5 Prozent. Kabel Eins kam in der ersten Ausgabe «NCIS» auf 0,47 Millionen Zuschauer und daher 2,9 Prozent am TV-Markt, hiervon waren 0,08 Millionen im Bereich der 14- bis 49-Jährigen. Das brachte eine Quote von 3,3 Prozent ein.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/173518
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