Primetime-Check

Montag, 1. Juni 2026

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Im Vergleich zu den Vorwochen traten ein paar neue Programmfarben auf den Plan.

Vorne im Feld war davon aber zunächst nichts zu spüren: Diesbezüglich war es das Zweite Deutsche Fernsehen mit dem Vernau-Krimi «Requiem für einen Freund», der trotz Wiederaufführung die höchste Reichweite holte. Denn die Produktion holte immerhin nochmal 3,60 Millionen, klar respektable 18,2 Prozent ab drei Jahren resultierten daraus. Die Jüngeren waren in magerer Anzahl vertreten – 4,3 Prozent bei 0,13 Millionen wurden lediglich gemessen.

Mithalten konnte insgesamt die ARD-Doku «William - Schicksalsjahre eines Thronfolgers» am Gesamtmarkt nicht. Denn sie wies 2,40 Millionen auf, welche zu mäßigen 12,2 Prozent führten. In der jüngeren Gruppe war man etwas überdurchschnittlicher unterwegs, weil 0,27 Millionen solide 9,2 Prozent in diesem Segment brachten. RTL mit «Bauer sucht Frau International» war nur noch ein kleines bisschen dahinter. Bause fuhr also gesteigerte 12,4 Prozent am Gesamtmarkt ein, weil sie 2,38 Millionen aufwies. 0,34 Millionen zu deutlich optimierten 11,0 Prozent waren es in der Jüngeren Gruppe - dort der Sieg.

Bei den Jüngeren kam Sat.1 ein Hauch dahinter ins Ziel: Dort besorgte «Der Sat.1 Kreuzfahrt Check» eine in dieser Altersgruppe ordentliche Woche. Der Anteil belief sich auf einen positiven Wert von 9,7 Prozent mit einer Reichweite in Höhe 0,30 Millionen. Übergeordnet waren vertretbare 1,13 Millionen und 5,8 Prozent zugegen. ProSieben stand mit der Spielfilm-Wiederholung «No Hard Feelings» durchwinkbar im Feld. Der Streifen ließ die Resonanzen bei gerade so akzeptablen 7,6 Prozent und 0,24 Millionen - erträgliche Schadensbegrenzung mit begrenztem Aufwand könnte man dies wohl nennen. Am Gesamtmarkt 0,60 Millionen zu überschaubaren 3,1 Prozent sahen zu.

Ok schnitt Kabel Eins mit «Men in Black 2» ab, denn jene mobilisierten immerhin ziemlich vernünftige 6,2 Zielgruppen-Prozent zu 0,19 Millionen. Insgesamt waren 0,54 Millionen zu limitierten 2,7 Prozent dabei. In der Krise hingegen steckte die rote Kugel mit einer neuen Folge «First Dates Hotel», weil bei der Ausstrahlung nur ein Tiefstwert von 4,9 Zielgruppen-Prozent (0,15 Millionen) heraussprang, nachdem man schon in der letzten Woche Schwierigkeiten hatte. Am Gesamtmarkt mobilisierte die Dating-Sendung 0,39 Millionen zu ganz schwachen 2,0 Prozent. RTLZWEI mit «Die Geissens» hatte in Anbetracht 0,12 Millionen zwar noch weniger 14-49-Jährige vorzuweisen. Der daraus resultierende Anteil in Höhe 4,2 Prozent lässt sich für die Verhältnisse der Grünwalder aber als zumindest mittelmäßig werten. Die Performance bei den älteren Zuschauenden lässt sich bloß auf mickrige 1,8 Prozent durch 0,35 Millionen bemessen. Der Töchter-Ableger «Davina & Shania – We Love Monaco» steigerte sich im Anschluss sogar etwas auf eine Zielgruppen-Leistung von netten 5,6 Prozent ob 0,18 Millionen.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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