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«ZDF.reportage»: Wenn Großküchen für Tausende kochen

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Die neue Ausgabe der «ZDF.reportage» blickt hinter die Kulissen deutscher Großküchen und zeigt, wie täglich Tausende Mahlzeiten organisiert, geplant und serviert werden.

Wenn Deutschland Hunger hat, wird groß gedacht: Berge von Lebensmitteln, gigantische Kochtöpfe und ausgeklügelte Abläufe prägen den Alltag vieler Großküchen. Die «ZDF.reportage» mit dem Titel „Essen – Hauptsache viel“ begleitet Menschen, die jeden Tag für Hunderte oder sogar Tausende Gäste kochen. Die Dokumentation von Torsten Stahlhut ist ab dem 2. April 2026 in der ZDFmediathek abrufbar und wird am Samstag, 18. April 2026, um 17.35 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

Ein Blick führt in die Betriebskantine von Audi, wo Küchenchef Christian Neumeier täglich für bis zu 40.000 Mitarbeiter kochen lässt. In Spitzenzeiten entstehen dort bis zu 11.000 Mahlzeiten am Tag. Riesige Dampfgarer, Grillstationen und digitale Planungssysteme sorgen dafür, dass alles reibungslos funktioniert. Trotz der großen Auswahl bleibt ein Klassiker besonders gefragt: die Currywurst. An manchen Tagen gehen zudem innerhalb von zwei Stunden rund 280 Pizzen über den Tresen.

Auch in der Justizvollzugsanstalt Aachen spielt die Küche eine zentrale Rolle im Alltag. Hier werden täglich rund 720 Gefangene versorgt – sparsam, aber nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Küchenaufsicht Roland Suchart arbeitet seit 17 Jahren in der JVA-Küche und kennt die besonderen Regeln genau: Messer werden streng gezählt, Gewürze wie Chili oder Pfeffer dürfen nur unter Aufsicht verwendet werden. Denn auch beim Essen gilt im Gefängnis höchste Sicherheit. Gleichzeitig wissen die Verantwortlichen, wie wichtig gutes Essen für die Stimmung ist. „Mit dem Essen steht und fällt die Stimmung im Knast“, erklärt JVA-Leiter Dr. Jörg-Uwe Schäfer.

Ganz andere Dimensionen zeigt die Reportage in der Berliner Gastronomie: Dort setzt Restaurantbetreiber René Dost auf gigantische Portionen. In seinen Restaurants stehen zwei Kilogramm schwere Schnitzel, meterlange Currywürste oder Burger mit über vier Kilogramm Gewicht auf der Speisekarte. Für viele Gäste geht es dabei weniger um Hunger als um das Erlebnis – oder die Herausforderung, die riesigen Portionen zu bewältigen.

Authentische Küche steht dagegen im Fokus eines der größten chinesischen Restaurants Deutschlands in Hamburg. Im Yu Garden bereiten acht Köche an einem Abend bis zu 300 verschiedene Gerichte zu. Besonders gefragt ist die traditionelle Pekingente, die dort fast 4.000 Mal pro Jahr serviert wird.

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