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«ARD Story» fragt: Wie stoppen wir die Mietkrise?

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Die Dokumentation «#besserwohnen – wie stoppen wir die Mietkrise?» begleitet eine bundesweite Mitmachaktion und sucht nach Lösungen für explodierende Mieten.

Das Erste will mit «#besserwohnen – wie stoppen wir die Mietkrise?» von Katarina Schickling und Nick Golüke die Mietkrise besprechen. Die Dokumentation ist am Dienstag, 31. März, um 22.50 Uhr eingeplant. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Deutschland aus der anhaltenden Wohnungs- und Mietkrise herausfinden kann. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt hierzulande zur Miete – doch Neubau stockt, Spekulation treibt die Preise, bezahlbarer Wohnraum verschwindet zunehmend vom Markt.

Die Dokumentation basiert auf einer ARD-Mitmachaktion, bei der Mieterinnen und Mieter bundesweit ihre Erfahrungen schilderten. Die Rückmeldungen zeichnen ein vielschichtiges Bild: Eine junge Familie mit gutem Einkommen gibt fast die Hälfte ihres Verdienstes für die Miete aus. Ein Paar kurz vor dem Ruhestand würde sich gern verkleinern, müsste dafür aber deutlich höhere Quadratmeterpreise zahlen als bisher. Andere berichten von Eigenbedarfskündigungen oder Mietwucher.

Neben persönlichen Schicksalen nimmt der Film auch strukturelle Probleme in den Blick. Börsennotierte Wohnungsgesellschaften steigern ihre Renditen, während Investitionen in Erhalt und Neubau vielfach ausbleiben. Die «ARD Story» fragt deshalb: Wie wohnt Deutschland? Wo liegen die drängendsten Probleme – und welche politischen oder gesellschaftlichen Konzepte könnten Abhilfe schaffen? Vorgestellt werden auch Modellprojekte, die neue Wege im Wohnungsmarkt erproben.

Moderator Ralph Caspers begleitet das Projekt von Beginn an: „Wohnen ist für die meisten Menschen wie Atmen: einfach sehr wichtig! Die ARD-Mitmachaktion und die Abschlussdokumentation machen persönliche Erfahrungen sichtbar und schaffen mehr Bewusstsein für dieses große Problem unserer Zeit. Ich wünsche mir, dass daraus Handeln entsteht.“

Kurz-URL: qmde.de/169067
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