Der Übertragungsstreit zwischen Disney und YouTube TV hat den Sportsender ESPN im vergangenen Herbst deutlich mehr gekostet als zunächst angenommen. Wie Disney im Rahmen der Quartalszahlen mitteilte, schlug der 15-tägige Blackout der ESPN-Sender mit einem Rückgang von rund 110 Millionen US-Dollar beim operativen Ergebnis von ESPN zu Buche.Umgerechnet entspricht dies einem Verlust von mehr als sieben Millionen US-Dollar pro Tag – allein für ESPN. Die Senderfamilie war kurz vor Mitternacht am 30. Oktober 2025 bei YouTube TV abgeschaltet worden, nachdem sich beide Seiten in Preisfragen nicht einigen konnten. Erst am 14. November wurde eine neue Vereinbarung erzielt und die Programme wieder aufgeschaltet.
Auch andere lineare Disney-Sender wie ABC und das Entertainment-Portfolio waren von dem Blackout betroffen, konkrete Zahlen nannte der Konzern hierfür jedoch nicht. Zudem berichtet Disney seit dem Dezember-Quartal 2025 keine separaten Umsatz- oder Ergebniszahlen mehr für sein klassisches lineares TV-Geschäft, was eine genauere Einordnung zusätzlich erschwert.







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