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ARD kündigt neue Comedy-Serien an

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Darunter eine Entzugs-Serie der «Discounter»-Brüder, aber auch düsterer Stoff mit Dr. Mabuse.

Die ARD hat in einer Programmpräsentation gleich einen ganzen Batzen neuer Programme vorgestellt. Einen nicht unerheblichen Teil davon nehmen mehrere frische Comedyserien ein. Diesbezüglich holt man erfolgserprobtes Personal ins Haus und lässt Kleine Brüder GmbH («Die Discounter») den Improstoff «Friesenjunkies» produzieren, in dem es um eine Entzugsklinik auf Sylt geht.

Genau dort treffen Prominente, Millionäre und ganz normale Menschen aufeinander und alle wollen ihre Süchte und Dämonen loswerden. In diesem Mikrokosmos aus Therapie und Entgiftung herrschen ganz eigene Regeln. Geld und Status zählen hier nichts, dafür umso mehr die persönlichen Abgründe. Im Zentrum der Impro-Dramedy stehen nicht nur die Patientinnen und Patienten, sondern auch die Therapeutinnen, Ärzte und das Klinikpersonal, deren eigene Neurosen oft kaum weniger ausgeprägt sind.

Das Drehbuch stammt von Emil und Oskar Belton, die auch Regie führten. Zum prominenten Cast gehören – neben Emil und Oskar – Shadi Eck, Martin Brambach, Sylvie Meis, Lera Abova, Stephan Luca, Arman Kashani, Marie-Lou Sellem, Peter Kurth, Marie Lina Smyrek, Maradona Akkouch, David Schütter, Sönke Möhring, Mark Hosemann. Ein Sendetermin steht für die acht halbstündigen Episoden allerdings noch nicht fest.

Darüber hinaus wurde eine Romantic-Comedy-Serie mit dem Namen «Stardust Hotel» beauftragt, die eine etwas abgedrehte Prämisse aufweist: Nia (Vanessa Loibl), heimatlos und bis über beide Ohren verschuldet, erbt unerwartet das Stardust, ein heruntergekommenes Grand Hotel im All. Doch was die Lösung all ihrer Probleme zu sein scheint, entpuppt sich samt der Belegschaft als Chaos pur.

Zwei Serien, die nicht dem Comedy-Genre, sondern dem Mystery-Bereich zuzuordnen sind, wurden in «House of Yang» angekündigt, wo ein kleiner, abgeschiedener Ort im tiefsten Schwarzwald das Zentrum der Handlung bildet. Zwei Mädchen verschwinden aus ein und demselben Haus. Das erste Mädchen 1945, das zweite 1999. Sie tauchen nie wieder auf. Sechs Folgen in 25-Minuten-Länge sind angesetzt. Drehstart ist zudem im Sommer 2026 für die Cyber-Thriller-Serie «Mabuse» (AT) (6 Folgen mit 40 Minuten Länge). Darin kehrt eine der bekanntesten Figuren der deutschen Filmgeschichte in die Gegenwart zurück. Wo Mabuse einst mit Hypnose an der „Herrschaft des Verbrechens" arbeitete, nutzt er heute Fake News, Algorithmen und KI. Sein Ziel: die Kontrolle über Wahrnehmung und Wahrheit. Für diese ganzen Inhalte stehen die genauen Ausstrahlungszeitpunkte ebenfalls noch aus.

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