Am Dienstag, 17. Februar, unterbricht Das Erste das laufende Olympia-Programm für eine rund 25-minütige Dokumentation innerhalb der «Sportschau». Von ca. 16.05 bis 16.29 Uhr läuft der Film «Endlich Olympiasieger – Gold nach 12 Jahren für Deutschlands Biathlonstaffel», der die außergewöhnliche Geschichte der deutschen Männerstaffel bei den Olympische Spiele nachzeichnet.Die ARD-Dokumentation von Christian Dexne blickt zurück auf die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi. Damals hatte die deutsche Biathlonstaffel mit Schlussläufer Simon Schempp nur 3,5 Sekunden hinter Russland Silber gewonnen. Erst Jahre später wurde bekannt, dass der russische Staffelathlet Jewgeni Ustjugow gegen die Anti-Doping-Regeln verstoßen hatte. Es folgte ein jahrelanger juristischer Streit, der sich bis 2024 hinzog und erst 2025 endgültig beendet wurde. Erst danach stand fest: Deutschland ist nachträglicher Olympiasieger.
Der Film begleitet den langen Weg von der Enttäuschung in Sotschi über die Enthüllungen zum russischen Staatsdoping bis zur nachgeholten Siegerehrung im Februar 2026. Dabei wird auch die komplizierte Medaillen-Rochade beleuchtet: Die deutschen Silbermedaillen gehen an Österreich, deren Bronze wiederum an Norwegen weitergereicht wird, das 2014 unter anderem mit Superstar Ole Einar Bjørndalen und dem damals noch jungen Johannes Thingnes Bø Rang vier belegt hatte. Die Dokumentation fügt sich damit als historischer Rückblick zwischen die aktuellen Olympia-Wettkämpfe ein – und erzählt von einem der ungewöhnlichsten Goldgewinne in der deutschen Sportgeschichte.







Gesamtsieg und doch überzeugt nicht die Primetime
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