Herzlich Willkommen im Netz! In der neuen Ausgabe blicken wir auf den 5G-Ausbau in Deutschland und dessen Bedeutung. Außerdem sind Fakenews bei Instagram und der Abhörskandal, dieses Mal bei Facebook, ein Thema.
Als erster Telekommunikationsanbieter stellt Vodafone seinen Kunden bereits jetzt das neue 5G-Netz zur Verfügung. Mit der neuen Übertragungstechnik könne über den mobilen Weg künftig viel schneller übertragen werden. Hierfür werden momentan die bestehenden LTE-Masten zum Teil aufgerüstet. Zunächst hatte Vodafone im Raum Düsseldorf, Köln und Dortmund mit der Aufrüstung einzelner Antennen begonnen. Für weite Teile NRWs ist 5G also schon jetzt nutzbar. Nun hat Vodafone auch in Berlin mit dem Aufbau begonnen. Die erste Station ist am Donnerstag in dem Wissenschafts- und Technologie-Park Adlershof an den Start gegangen. Schon bald würden zwei weitere 5G-Stationen folgen, kündigte Vodafone an. Sowohl Vodafone als auch die Deutsche Telekom bieten bereits erste Smartphone-Tarife an, die die Nutzung von 5G einschließen. Die Telekom hat ihr Netz allerdings noch nicht für Endkunden aktiviert. Bei Vodafone haben Bestandskunden zurzeit die Möglichkeit schon jetzt für einen Aufschlag von circa 5 Euro monatlich auf das 5G-Netz zu updaten.
Falschnachrichten sind schon lange ein großes Problem in der Social-Media-Welt. Gerade während des US-Wahlkampfs musste sich Facebook immer wieder Kritik anhören, nicht genug gegen die Verbreitung falscher Nachrichten zu unternehmen. Nun geht die Facebooks Bildplattform Instagram einen ersten Schritt in Richtung Fakenews-Bekämpfung. Seit Donnerstag erhielten Nutzer schrittweise die Möglichkeit, mutmaßliche irreführende Botschaften zu melden; bis Ende des Monats soll die Funktion allen Nutzern zur Verfügung stehen, so Facebook-Sprecherin Stephanie Otway.
In den vergangenen Wochen gerieten bereits Apple, Amazon und Google mit ihren Sprachassistenten in den Fokus. Da aufgenommene Gespräche, ohne dass Nutzer groß darüber informiert wurden, von externen Mitarbeitern angehört wurden. Nachdem Facebook-CEO Mark Zuckerberg bisher immer betont hatte, solche Praxen nicht durchzuführen, räumte das Unternehmen nun ein, dass man in der Vergangenheit die Transkription verschiedener Sprachaufnahmen des Messenger-Dienstes veranlasst habe. Allerdings immer nur mit Einverständnis der Nutzer. "Genauso wie Apple oder Google haben wir die Praxis, Tonaufnahmen von Menschen abhören zu lassen, vergangene Woche eingestellt", zitiert Bloomberg aus der Mitteilung von Facebook.

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