Primetime-Check

Donnerstag, 11. Januar 2018

von

«Der Lehrer» siegte souverän bei den Umworbenen, beim Gesamtpublikum setzte sich «Nord bei Nordwest» durch. Der kompakte Überblick zur Primetime vom 11. Januar.

Mit 5,85 Millionen Zuschauern war «Nord bei Nordwest - Sandy» am 11. Januar das gefragteste Primetime-Programm. Die Krimireihe im Ersten verbuchte beim Gesamtpublikum sehr schöne 18,5 Prozent Marktanteil und war der ZDF-Konkurrenz «Tannbach - Schicksal eines Dorfes»  deutlich überlegen. Der Abschluss der dreiteiligen zweiten Staffel erzielte nichtsdestotrotz gute 17,6 Prozent bei allen, da 5,54 Millionen Zuschauer einschalteten. Bei den 14- bis 49-Jährigen war die Dominanz des Krimis noch deutlicher: 0,95 Millionen Jüngere entschieden sich für «Nord bei Nordwest» , 0,64 Millionen für «Tannbach». Die Folge: ansehnliche 9,7 Prozent für den Krimi, ordentliche 6,6 Prozent Marktanteil für das Drama.

Dahinter machte sich das Angebot von RTL breit: «Der Lehrer»  überzeugte 3,05 Millionen Zuschauer (9,6 Prozent), «Magda macht das schon» erreichte 2,59 und 2,82 Millionen (8,3 und 10,2 Prozent). Dazwischen tummelte sich übrigens noch das ARD-Magazin «Monitor» , das nach dem Krimi 2,67 Millionen Zuschauer anlockte. «Der Lehrer» triumphierte derweil in der werberelevanten Zielgruppe mit 19,6 Prozent Marktanteil, die auf 1,93 Millionen 14- bis 49-Jährigen basierten. «Magda»  verzeichnete im Anschluss mithilfe von 1,51 und 1,58 Millionen Jüngeren 15,6 sowie 18,1 Prozent Marktanteil.

Bei VOX tat sich derweil der James Cameron-Blockbuster «Avatar - Aufbruch nach Pandora»  hervor. Der Film überzeugte nicht nur 1,94 Millionen Zuschauer (7,3 Prozent), sondern rangierte mit tollen 11,1 Prozent Marktanteil bei den Umworbenen (0,93 Mio.) sogar vier Punkte über dem Senderschnitt. Damit schlug der Streifen ziemlich problemlos die zweite Folge von «Get the F*ck out of my House» , das bei ProSieben auf zehn Prozent Marktanteil in der Zielgruppe und 4,6 Prozent bei allen fiel. Mit insgesamt 1,37 Millionen Zuschauern landete das Reality-Format sogar hinter «Criminal Minds»  auf Sat.1 – die Krimiserie erreichte 1,61 und 1,51 Millionen Zuschauer. Dafür schlug sich die US-Produktion bei den Jüngeren mit 0,83 sowie 0,73 Millionen etwas schlechter (8,5 und 7,9 Prozent).

Der vorletzte Primetime-Platz von «Full Metal Jacket»  bei kabel eins dürfte auf den ersten Blick enttäuschend wirken, allerdings erzielte der Film bei den Umworbenen mit 6,1 Prozent Marktanteil und 0,55 Millionen Zuschauern ein sehr schönes Ergebnis. Die insgesamt 1,10 Millionen Zuschauer (3,8 Prozent) hatten jedoch ebenjene hintere Platzierung zur Folge. Allerdings schlug sich «Frauentausch»  bei RTL II noch etwas schlechter: nur 0,67 Millionen bzw. 2,2 Prozent der Fernsehenden interessierten sich für das Reality-Format. In der werberelevanten Zielgruppe stand man mit 0,46 Millionen Zuschauern und 4,9 Prozent etwas besser da, allerdings rangierte «Frauentausch» trotzdem unter dem Senderschnitt und hatte auch in dieser Gruppe die rote Laterne der Primetime inne.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/98490
Finde ich...
super
schade
Teile ich auf...
Kontakt
vorheriger Artikel11. Januar: «Der Lehrer» schlägt souverän schwächelndes «Get the F*ck out of my House»nächster ArtikelSAMSTAG: 3. Folge «DSDS» übertrumpft Staffelauftakt
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel

Optionen

Drucken Merken Leserbrief


Werbung


E-Mail:

Quotenletter   Mo-Fr, 10 Uhr

Abendausgabe   Mo-Fr, 16 Uhr

Datenschutz-Info

Letzte Meldungen

Werbung

Mehr aus diesem Ressort


Jobs » Vollzeit, Teilzeit, Praktika

Sky Sport News HD
Nach 19 langen Monaten standen Götze, Schürrle, Reus erstmals wieder von Beginn an auf dem Platz - und bewiesen dir? https://t.co/4jF4trM13t
Werbung
Werbung

Surftipps

Daryle Singletary verstorben
Der Country-Sänger Daryle Singletary ist tot. Mit Daryle Singletary hat einer der beliebtesten Sänger die Country-Bühne verlassen. Der "I Let Her L... » mehr

Werbung