Dschungelcamp-Autor über vergeigte Staffel: ‚Vielleicht war das einfach Arroganz‘

Autor Jens Oliver Haas zieht ein Fazit zur viel kritisierten «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!»-Staffel 2015 und verspricht, dass es dieses Jahr lustiger wird.

In diesem Jahr sind wir auf Bewährung. Die Zuschauer haben uns das Camp 2015 nur verziehen, weil sie gemerkt haben, dass wir alles getan haben, um sie trotzdem zu unterhalten.
Jens Oliver Haas bei 'RP Online'
Zack: Plötzlich stand das RTL-Dschungelcamp wieder im Mittelpunkt der scharfen Medienkritik. Anders als in den Anfangsjahren wurde «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!»  2015 aber nicht aufgrund des Ekel-Faktors bemängelt, sondern weil Branchenbeobachter und Showfans die neunte Runde der RTL-Reality als langweilig und leblos betrachteten. Kurz vor Start der zehnten Season spricht Jens Oliver Haas, einer der Autoren des Quotenrenners, bei ‚RP Online‘ offen über die vergeigte Vorjahresstaffel und gibt zu: Dass die Kandidatenliste dieses Mal prominenter ausfällt, ist kein Zufall! „Sogar RTL lernt aus Fehlern. Und im letzten Jahr haben wir einfach ein paar zu viele davon gemacht.“

Was der größte Fehler in den Augen des Gatten von Dschungelcamp-Moderatorin Sonja Zietlow war? „Vielleicht war das einfach Arroganz – aber wir dachten wohl, dass der Dschungel ein Selbstläufer ist. Das ist er aber nur, wenn die Mischung stimmt.“ Damit dies nach der vergeigten Staffel von 2015 wieder der Fall ist, musste nun darauf verzichtet werden, zu viele „TV-Eigengewächse“ nach Australien zu holen, damit im Camp wieder eine spannendere Eigendynamik entsteht.

Haas spart jedoch auch nicht mit Kritik an den Kandidaten der vergeigten Staffel: „Es ist ja nicht so, dass das nur Langweiler waren. Auch... klar. Aber die haben sich gezielt verweigert.“ Weiter zetert er: „Und das wäre in jedem normalen Arbeitsverhältnis ein Kündigungsgrund.“ Dieses Jahr soll der Dschungel aber wieder lustiger werden, so Haas. Nicht zuletzt dank des Kandidaten, auf den er sich am meisten freut: Thorsten Legat. „Was der mit der deutschen Sprache anstellt, dafür geht ein Gebrauchtwagenhändler in den Knast. Und ich habe gehört, er bereitet sich wie ein Wahnsinniger auf den Dschungel vor. Was ja bei ihm erst mal nix Besonderes heißt“, ulkt Haas im ‚RP Online‘-Interview.

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