«Harald Schmidt Show»: Comeback als Firmenevent

Am Mittwoch talkte und scherzte Dirty Harry wieder im legendären Studio 449. Nicht aber fürs Fernsehen, sondern für einen PR-Unternehmer.

Ich bin reich geboren, Geld spielt für mich keine Rolle.
Harald Schmidt nach der exklusiven Comeback-Show (zitiert via PR Report)
Am 13. März dieses Jahres war Schluss: Die «Harald Schmidt Show»  feierte ein weiteres Mal ihren Abschied von den Bildschirmen. Anders als bei früheren Abtritten schwang damals jedoch der Hauch des Endgültigen durch das Studio 449. Wenn schon der Pay-TV-Anbieter Sky nicht vollauf zufrieden mit den Quoten ist und daher den Stecker bei Harald Schmidts Kultsendung zieht, wie könnte es dann bloß weitergehen? Möglicherweise als Firmenevent – ihre Premiere feierte die exakt auf ihr Studiopublikum zugeschnittene «Harald Schmidt Show» am vergangenen Mittwoch, und ersten Aussagen der Verantwortlichen nach könnten weitere folgen.

Wie der 'Kölner Stadt-Anzeiger' berichtet, veranstaltete die Kölner Kommunikationsberatung Instinctif Partners aufgrund ihrer im Mai durchgeführten Umbenennung am 2. Juli im Studio 449 ein exklusives Event für ihre Mitarbeiter und ausgewählte Gäste. Diese Veranstaltung eröffnete mit einer von Harald Schmidt und seinem Team umgesetzten Show ganz im Stile der TV-Sendung von Dirty Harry: Helmut Zerlett und Band traten auf und in einem Stand-Up ulkte Schmidt über Claus Kleber, den viel debattierten Schiri-Schaumfestiger und das miese Englisch des Nato-Generalsekretärs Fogh Rasmussen. Außerdem gab es eine der für Schmidt typischen Geschichtsstunden mit Playmobil-Figuren zu sehen.

Diese unterschied sich allerdings von dem, was es früher im Fernsehen zu sehen gab: Schmidt spielte mit den Plastikfiguren nämlich die Unternehmensgeschichte der von PR-Unternehmer Ulrich Stockheim gegründeten Firma Instinctif Partners nach. Nach einer Live-Nachsynchronisierung einer Szene aus dem Finanzdrama «Wall Street»  neigte sich das Showprogramm dem Ende entgegen, um Zeit für ein konventionelles Beisammensein der Firmenangehörigen und Gäste im Studiofoyer zu schaffen. Die Idee zu dem Projekt, so vermeldet der 'Kölner Stadt-Anzeiger', entstand, als sich die früheren Büronachbarn Schmidt und Stockheim zufällig in einem Flieger begegneten.

Diese Idee könnte aber Modell für weitere „Vermietungen“ des Harald-Schmidt-Teams stehen. Laut 'PR Report' wird Stockheim künftig zusammen mit Bonito TV solche maßgefertigten «Harald Schmidt Show»-Aufführungen vermarkten, wobei interessierte Unternehmen gewarnt seien sollten, dass Schmidt nicht mit Seitenhieben auf den Auftraggeber spart. Schmidt ergänzt scherzend, dass er nur Kunden akzeptiere, die „intellektuell dieser Unterhaltung gewachsen“ seien. Für jeden mache er es dann doch nicht.

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Harald Schmidt Show ­ Wall Street ­


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