Vermischtes

ZDF will schlank und leistungsfähig werden

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ZDF-Intendant Bellut kündigt weitere „Organisationsveränderungen“ an.

Um Kosten zu sparen, plant der öffentlich-rechtliche Sender ZDF weitere „Organisationsveränderungen“, wie am Montag bekannt wurde. Es geht dabei hauptsächlich um die Direktion Europäische Satellitenprogramme (ESP), die mittelfristig in andere bestehende Direktionen integriert wird. Bislang getrennte Programmbereiche werden dazu künftig in gemeinsamen Plattformredaktionen organisiert. Entsprechend sollen auch unterstützende Bereiche wie die Pressearbeit fusionieren.

"Der bevorstehende Umbau ist ein weiterer wichtiger Beitrag zur Optimierung unserer internen Strukturen. Das langfristige Ziel ist ein schlankes und leistungsfähiges öffentlich-rechtliches Medienunternehmen. Im Kern steht dabei das Programm. Der Integrationsprozess dient der Stärkung der Bereiche Kultur und Wissen im Verbund der ZDF-Programmfamilie. Inhaltliche Auswirkungen auf die Programmangebote von 3sat und ARTE sind damit nicht verbunden,“ sagt ZDF-Intendant Thomas Bellut.

In der Direktion Europäische Satellitenprogramme liegen die Programmplanung und der größte Teil der speziell für 3sat gefertigten Programme. Darüber hinaus sind hier die ARTE-Redaktionen des ZDF angesiedelt. Auf die Zusammenarbeit mit der ARD sollen die Änderungen keine Auswirkungen haben. Das ZDF hat in den zurückliegenden Monaten in mehreren Pilotprojekten Erfahrungen mit dem Organisationsprinzip der Plattformredaktion gesammelt. Dabei werden frühere Sendungsredaktionen nach Genres organisatorisch zusammengefasst.

Kurz-URL: qmde.de/67414
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