Primetime-Check

Dienstag, 09. März 2010

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Wie kam das Halbfinale von «Unser Star für Oslo» an? Wie groß war das Interesse an den neuen Folgen der US-Serien bei RTL? Konnte Sat.1 mit seinem Spielfilm punkten?

Die reichweitenstärksten Sendungen waren am Dienstagabend in der Primetime die ARD-Serien «Um Himmels Willen» und «In aller Freundschaft». 7,49 bzw. 6,63 Millionen Bundesbürger verfolgten die neuen Folgen. Beim Gesamtpublikum war das Erste schließlich mit 22,8 und 20,7 Prozent Marktanteil klar vorn. Ähnlich viel Anklang fanden nur die neusten Episoden der US-Serien von RTL. «CSI: Miami» erreichte so nämlich 5,70 Millionen Menschen. 17,4 Prozent Marktanteil aller Zuschauer sicherten Platz Drei in dieser Kategorie, während die US-Crime-Serie bei den 14- bis 49-Jährigen den Tagessieg holte. 3,37 Millionen junge Zuschauer hatte Interesse an den neuen Folgen gefunden, sehr gute 26,1 Prozent Marktanteil in der wichtigen Zielgruppe waren dem Kölner Sender sicher. Im Anschluss wurde auch die fünfte Staffel von «Dr. House» fortgesetzt, die ebenfalls auf starke 24,1 Prozent Marktanteil der Werberelevanten kam. Hier schauten noch 2,09 Millionen der Begehrten zu. Insgesamt waren es 4,52 Millionen Serien-Fans gewesen.

Das ZDF schickte indes «Faszination Erde» ins Rennen. Die Dokumentation hatte 3,41 Millionen Zuschauer gefunden. Auch «Frontal 21» im nachfolgenden Programm des Mainzer Sender konnte sich nur leicht steigern und hatte 3,49 Millionen Zuschauer insgesamt. Mit schlussendlich 3,51 Millionen Zuschauern lag das «heute-journal» noch mehr in der Gunst der ZDF-Zuschauer. Mit 12,2 Prozent Marktanteil der Zuseher ab drei Jahren in der Spitze musste man sich aber zufrieden geben. Gut lief es für das Halbfinale bei «Unser Star für Oslo», das sein Stammpublikum halten konnte. 2,30 Millionen Zuschauer hatte die Castingshow von Stefan Raab ingesamt erreicht. Viel wichtiger waren jedoch die 1,76 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauer, die der ProSieben-Sendung gute 14,4 Prozent Marktanteil bescherten. Ebenfalls gut lief die anschließende Live-Sendung von «TV total», die zu später Stunde mit 15,0 Prozent Marktanteil der werberelevanten Zielgruppe seinen Sender glücklich machte. Keine Chance hatte hingegen der Sat.1-Film «Familie XXL», der im Gesamtpublikum zwar 100.000 Menschen mehr als «Unser Star für Oslo» hatte, doch bei den jungen Zuschauern mit nur 10,7 Prozent Marktanteil unter Senderschnitt lag.

«Zu Hause im Glück» hieß es bei RTL II. Eine neue Ausgabe der Sendung hatte 1,42 Millionen Zuschauer angelockt. Doch mit 5,4 Prozent Marktanteil der 14- bis 49-Jährigen lag man unter dem aktuellen Senderschnitt der Münchner. kabel eins hatte «The Biggest Loser – Abspecken im Doppelpack» im Programm. 900.000 Junge interessierten sich für die Diät-Bemühungen der Kandidaten, der kleine Sender dürfte mit den erzielten 7,0 Prozent Marktanteil der Werberelevanten aber mehr als zufrieden sein. Auch beim Gesamtpublikum lag man mit 4,1 Prozent Marktanteil leicht über dem Senderschnitt – 1,30 Millionen Bundesbürger schauten insgesamt zu. VOX sendete die zehnte Folge von «Good Bye Deutschland – die Auswanderer», hatte damit aber weniger Erfolg. 5,9 Prozent Markanteil der in der Zielgruppe wurden gemessen. 1,44 Millionen Zuschauer hatte die Sendung insgesamt. Der Senderschnitt wurde um einige Prozentpunkte verfehlt.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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