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Hintergrund

«The Masked Singer»: Gut für Süßigkeiten und Getränke?

Das Medienmagazin Quotenmeter wertete zusammen mit dem Unternehmen Spotwatch.io die Werbeblocks aus. Was für Unternehmen buhlten um unsere Aufmerksamkeit?

Am Dienstag startete um 20.15 Uhr die neue Staffel der Prime-Time-Sendung «The Masked Singer» . Mit 2,03 Millionen Zuschauern und 25,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe ein fulminanter Start. Da die Quoten über Wohl oder Übel bestimmen, und dabei das vermarktbare Potential für den Sender den Ausschlag gibt, werfen wir einen Blick auf die TV-Spots beziehungsweise Brands die die Sendung werblich begleiteten.

Insgesamt bestand diese Sendung aus acht Werbeblöcken, die längste Unterbrechung gleich nach dem Start schlug mit knapp über zehn (!) Minuten genauso finanziell bei ProSieben ein - wie bei den Nerven der Zuschauer. Dabei darf man sich gerne einmal auf der Zunge zergehen lassen, dass das im Klartext heißt: Während der Sendung «The Masked Singer» lief knapp 50 Minuten lang Werbung. Der erste Werbeblock lief kurz vor der Sendung und komplett im individuellen Split mit Teilen der «TMS»-Sendung. Dort haben kurz vor Beginn der eigentlichen Sendung Cupper, Ferrero mit Kinder Schokolade, Levi’s, Immowelt, die Commerzbank, Samsung, Zalando und Jochen Schweizer die Zuschauer erreicht.

Im zweiten Split-Block lief die Sendung kleiner mit, um die Zuschauer damit vor den Geräten zu halten. Marken wie Dr. Oetker, BMW, Media Markt, Femibion, Oral-B, Audible, Stepstone, Sky, Ben & Jerry’s, Mobilcom Debitel, Ferrero Kinder, Mazda, Indeed, McDonalds, Coca-Cola, Dallmayr und Flaconi waren in diesem Block vertreten.



Die meist gesendete Brand war ganz klar: Kinder von Ferrero. Mit sieben Spots zu fünf Subbrands (von Kinder Country, über Kinder Riegel Piraten bis hin zu dem magischen Kinder Cards) eine große Bandbreite des in Frankfurt am Main sitzenden Top Spenders Ferrero. Dicht gefolgt davon liefen jeweils drei Fast Food Spots von Burger King und McDonalds. Apple, Bauhaus, Dr. Oetker, Edeka, Garnier, Haribo, Sumup, Verivox und Vinzery waren jeweils zwei Mal während der gesamten Sendung vertreten.

Und welche Kategorien wurden am meisten beworben?
Über alle Werbeblöcke hinweg wurden die Produktkategorien Essen und Getränke am meisten beworben:



Die Brands der Lebensmittelhersteller warben fast ausschließlich für Süßigkeiten (u.a. Toffifee, Pick-up, M&M, Kinder, Haribo, Ben & Jerry’s, Giotto), Fast-Food (McDonalds und Burger King), Fertigprodukte (Dr. Oetker) oder Snacks (BiFi). Die Spots von Edeka mit ihren regionalen Angeboten stellten die Ausnahme dar.

Die Werbenden für Getränke waren Vinzery, RedBull, Radeberger, Organics, Jever, Dallmayr, Coca-Cola, Claustaler, SodaStream zusammen mit Pepsi und der Tee Hersteller Cupper. Aus dem Automobilbereich waren vertreten: Renault, Mazda, Ford und BMW. Interessante Randnotiz dabei: Fast ausschließlich mit Elektro oder Hybrid-Autos. Dazu gesellte sich noch Michelin mit seinen Autoreifen.

Die Spots aus der Kategorie Schönheit waren hauptsächlich Haarpflege Spots und kamen von Philips, Pantene, L’oreal, Garnier, Flaconi und Elvital. Dabei waren die 20 sekündigen TV-Spots mit rund einem Drittel die favorisierte Spotlänge der Mediaplaner.

Programmvorschau und Spots der eigenen Firmen der ProSiebenSat.1 Gruppe/SevenOne Entertainment Group wie Elitepartner, Parship, Fyeo, DAZN und Joyn und Jochen Schweizer machten einen knapp über 15%igen Eigenwerbeanteil aus. Rund ein Drittel der gesendeten Spots enthielten gut sichtbare Top Level Domains bzw. URLs. Wobei .de Domains 30 Prozent ausmachten.

Auch sehr interessant zu sehen: In den einzelnen Werbeblöcken wurden des Öfteren Wettbewerber bzw. deren in Wettbewerb stehenden Produkte zusammen in einem Block gesendet: Indeed zusammen mit Stepstone, BMW mit Mazda, McDonalds und BurgerKing, O2 mit dem Samsung Galaxy S20 zusammen in einem Block mit 1&1 und ebenfalls dem Samsung Galaxy S20. Was sagen denn die Mediaplaner dazu?

By the way: Es wurde von ProSieben darauf geachtet, dass Glücksspiel wie Pokerstars und Alkohol erst später gesendet wurden.

Diese Auswertungen wurden in Zusammenarbeit mit Spotwatch.io (https://spotwatch.io/) erstellt. Mit einer vollständig inhouse entwickelten Audio- und Videofingerprinting-Technologie ermöglicht Spotwatch u.a. das dedizierte Tracking von TV-Kampagnen in Echtzeit inkl. zugehöriger Wettbewerbsanalysen. Mit dem Tool „TV-Spotter“ ist Spotwatch derzeit auch der einzige Anbieter der entsprechende TV-Werbeschaltungdaten einfach und transparent online zum Kauf anbietet https://spotwatch.io/tools-technik/tv-spotter/

Kurz-URL: qmde.de/122132
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