Vermischtes

Video on Demand Trend Twitch: Was kann man auf dem Portal sehen

Beim Live Streaming-Dienst Twitch kann auch der Video on Demand Storage genutzt werden.

In den letzten Monaten haben Streaming-Dienste wegen des Verbots öffentlicher Auftritte und Veranstaltungen einen regen Zulauf erfahren. Über Portale wie Twitch.tv können Zuschauer zum Beispiel live an großen Events in der E-Sports oder Gaming-Szene wie zuletzt da die zweite Season des zweiten Kapitels im Videospiel Fortnite live miterleben. Insgesamt 2,3 Millionen Zuschauer weltweit verfolgten auf ihren Bildschirmen den Schlachtausgang. Den bisherigen Zuschauerrekord hatte bisher das Multiplayer Online Battle Spiel League of Legends (LoL) beim Finale der Weltmeisterschaft im November 2029 mit 1,74 Millionen Zuschauern gelichzeitig innegehabt.

Die Plattform wird aber auch von vielen Nutzern von Slot Spiele oder Hobbykünstlern genutzt, um ihre Erfolge oder Darbietungen live zu veröffentlichen. Zuschauer können viele in der Vergangenheit live gestreamte Videos aber auch später noch als Video on Demand-Angebote (VOD) ansehen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Urheber der Live-Streams, das Feature VOD Storage bei Twitch freigegeben haben. Mit den VoD-Angeboten für Live Events muss sich damit auch bei Twitch keiner mehr stressen, damit er nichts verpasst, wenn er nicht rechtzeitig am Screen ist.

Unternehmen entdecken die Plattform für sich
Neben privat erstellten Videos und Streams von Großveranstaltungen setzen auch immer mehr Unternehmen auf die Plattform, um ihre Zielgruppen noch besser zu erreichen. Vor allem die großen Spiele-Producer wie Ubisoft oder EA-Sport geben über die Plattform Live Vorstellungen von neuen Spielen und Informationen zu anstehenden Releases bekannt.

Neulich haben auch Sony und Microsoft über Twitch erstmals einen Blick auf die neue Playstation 5 und die X Box Series X zugelassen. Mittlerweile kommen aber auch konservative Branchen wie die Autoindustrie auf den Geschmack. So haben auch großen Autohersteller wie Volkswagen oder Modelabels einen eigenen Kanal oder Influencer auf der Plattform und nutzen diese für Produktpräsentationen.

Musik in Streams verboten
Viele Künstler sind in den letzten Wochen und Monaten, angesichts des Verbotes von Veranstaltungen im öffentlichen Raum auf Streamingdienste ausgewichen. Auch auf Twitch waren diverse Darbietungen von Kleinkünstlern zu sehen. Dabei kam es oft zu Copyright-Beschwerden. Von möglichen Forderungen der GEMA einmal ganz abgesehen. Besonders die die amerikanische RIAA – Recording Industry Association America hat sich bei den Beschwerden hervorgetan.

Die Beschwerden betreffen auch mit Musik unterlegte Videos. Twitch hat deshalb die Reißleine gezogen, um mögliche Klagen und Strafzahlungen zu vermeiden. Musik ist in den Videos nun generell nicht mehr erlaubt, wenn es sich nicht eindeutig um lizenzierte Musik handelt.

Zwar stand auch bisher schon in den allgemeinen Geschäftsbedingungen des Streaming-Anbieters, dass keine unlizenzierte Musik verwendet werden durfte, aber das wurde in der Vergangenheit eher locker gehandhabt, wohl auch, weil entsprechende Filter wie bei YouTube oder Soundcloud, die unlizenzierte Musik ausfiltern und die Videos löschen teuer sind.

Kurz-URL: qmde.de/119489
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