Primetime-Check

Montag, 03. Februar 2020

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Wie lief es am Montagabend für die Romanverfilmung «Tage des letzten Schnees» und wie schnitten die Serien bei ProSieben ab?

Das Erste startete am Montagabend mit Folge zwei von «Unsere Erde aus dem All» in die Primetime und reizte damit 4,08 Millionen Wissbegierige, was guten 12,9 Prozent Marktanteil entsprach. Rund 0,90 Millionen 14- bis 49-Jährige bedeuteten gleichzeitig hervorragende 10,3 Prozent. «Hart aber fair» folgte mit einem Einbruch auf 9,2 und 5,5 Prozent, so dass sich insgesamt noch 2,68 Millionen Menschen die Talkshow anschauten. Die «Tagesthemen» erreichten ab 22.15 Uhr wieder etwas bessere 10,3 Prozent insgesamt und 6,9 Prozent Sehbeteiligung bei den Jüngeren. Für Neuigkeiten zum aktuellen Geschehen schalteten also 2,35 Millionen Menschen und 0,46 Millionen der jüngeren Zuschauerschaft ein. Das ZDF war mit dem Film «Tage des letzten Schnees» Spitzenreiter des Abends und begeisterte 6,42 Millionen Menschen für sich, was ab 20.15 Uhr großartigen 20,7 Prozent Marktanteil glich. 0,71 Millionen Jüngere führten zudem zu ebenso starken 8,1 Prozent. Ab 21.45 Uhr holte das «heute-journal» bei 3,90 Millionen Zuschauern sehr gute 14,4 und 7,8 Prozent Marktanteil beim jüngeren Publikum, ehe «Nomis – Die Nacht des Jägers» ganze 2,69 Millionen Fernsehende unterhielt. Dabei beliefen sich die Quoten auf immer noch hohe 14,4 und 7,8 Prozent.

«Undercover Boss» fesselte bei RTL 2,63 Millionen Fans der Doku-Soap an die Bildschirme, darunter befanden sich 1,19 Millionen Umworbene. Das resultierte in recht durchschnittlichen 8,7 Prozent bei allen und 13,9 Prozent bei den Jüngeren. «Extra – Das RTL-Magazin» folgte mit 2,21 Millionen Fernsehenden ab drei Jahren und 1,18 Millionen Werberelevanten. Gute 10,7 und 14,9 Prozent Marktanteil kamen zusammen. Sat.1 setzte ab 20.15 Uhr auf «Plötzlich arm, plötzlich reich» und punktete damit nicht besonders gut. Das Tauschexperiment erreichte nur 0,74 Millionen Neugierige insgesamt und 0,38 Millionen Umworbene. Somit musste sich der Sender mit miesen Sehbeteiligungen von 2,5 und 4,4 Prozent zufriedengeben. «akte.» konnte nicht mehr viel retten und schloss mit mageren 3,0 Prozent Marktanteil bei 0,56 Millionen Interessenten an sowie mit mäßigen 5,7 Prozent bei 0,31 Millionen 14- bis 49-Jährigen.

Bei ProSieben brachte man es mit einer Doppelfolge von «Young Sheldon» auf jeweils 1,19 Millionen Serienfans. Das bedeutete akzeptable 3,8 insgesamt, während in der Zielgruppe 9,7 und 9,8 Prozent Marktanteil zustande kamen. Folglich waren 0,84 und 0,86 Millionen jüngere Zuschauer mit dabei. Vier Folgen «The Big Bang Theory» beendeten mit Zuschauerzahlen zwischen 1,12 und 0,91 Millionen die Primetime bei ProSieben. Die Quoten stiegen so im Laufe der Zeit von annehmbaren 3,7 auf 4,7 Prozent. Auch bei den Umworbenen konnte man sich von 9,1 auf gute 12,0 Prozent steigern. Vox lag mit «Wir sind klein und ihr seid groß» und «Richtig (v)erzogen – Wir erziehen anders» etwas unter dem Senderdurchschnitt und begeisterte erst 1,13 und dann 0,48 Millionen Neugierige. Bei den Werberelevanten fiel die Reichweite so von 6,6 auf magere 4,8 Prozent ab.

«Speed» bescherte Kabel Eins 1,27 Millionen Actionfilm-Fans, «Speed 2: Cruise Control» schloss mit 0,64 Millionen an. Bei den Werberelevanten kamen bei 0,54 und 0,25 Millionen Fernsehzuschauern gute 6,7 und 7,0 Prozent zustande. RTLZWEI letztlich erreichte mit zwei Episoden von «Die Geissens» 1,00 und 1,07 Millionen Interessenten, bevor ebenfalls eine Doppelfolge «Die Wollnys» auf 0,49 und 0,29 Millionen Zuschauer stürzte. Die recht guten Quoten von 3,2 und 3,7 Prozent, brachen somit auf zweimal 2,3 Prozent ein. Bei den Umworbenen fuhr man anfangs sehr gute 6,8 und 7,5 Prozent ein, da sich 0,59 und 0,63 Millionen Menschen für die Reality-TV-Show begeisterten. Aber auch hier konnte sich der Erfolg nicht ganz halten und so gingen die Marktanteile bei 0,33 und 0,20 Millionen in der Zielgruppe auf 5,3 und 5,2 Prozent zurück.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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