Primetime-Check

Dienstag, 3. September 2019

von   |  3 Kommentare

Wie schlug sich «Das Sommerhaus der Stars» gegenüber «Die Höhle der Löwen»? Punktete «In aller Freundschaft» im Ersten?

«Das Sommerhaus der Stars – Kampf der Promipaare» war auch an diesem Dienstag die Nummer eins bei den 14- bis 49-Jährigen. 1,71 Millionen Umworbene wurden ermittelt, der Marktanteil lag bei fantastischen 19,2 Prozent. Mit «Das Sommerhaus von A bis Z – Die Highlights aus vier Staffeln» erreichte RTL 0,99 Millionen in der Zielgruppe (3. Platz in der Primetime), der Marktanteil belief sich auf fabelhafte 17,2 Prozent. Die beiden Sendungen holten 2,98 und 1,64 Millionen Zuschauer ab drei Jahren. Bei VOX startete «Die Höhle der Löwen» mit 2,60 Millionen Zusehern, wovon 1,50 Millionen zwischen 14 und 49 Jahre (2. Platz in der Primetime) alt waren. Der Marktanteil belief sich auf weit überdurchschnittliche 17,6 Prozent.

RTL II schlug sich mit «Hartz und herzlich – Salzgitter-Lebenstedt» und «Pop-Giganten» ordentlich. 0,92 sowie 0,71 Millionen Zuschauer wurden ermittelt, in der Zielgruppe fuhr man überdurchschnittliche 6,5 und 5,7 Prozent Marktanteil ein. Zwei Folgen von «MacGyver» brachten Sat.1 solide 7,5 und 7,4 Prozent Marktanteil, danach erreichte «Hawaii Five-0» noch 8,1 Prozent Marktanteil. Bei den Zuschauern ab drei Jahren erzielte man 1,53, 1,65 und 1,33 Millionen Zuschauer.

ProSieben fiel mit «Farids Magische 13» auf die Nase. Lediglich 0,80 Millionen Menschen verfolgten die zweistündige Show, die nur 5,7 Prozent Marktanteil holte. Zwei alte «jerks.»-Geschichten floppten mit 4,1 und 4,2 Prozent. kabel eins sicherte sich mit dem Spielfilm «Dolores» 0,63 Millionen Zuschauer, bei den Umworbenen standen 3,6 Prozent auf der Uhr.

«Um Himmels Willen» und «In aller Freundschaft» erzielten im Ersten 3,35 Millionen sowie 4,77 Millionen Zuschauer, die Marktanteile beliefen sich auf 11,8 und 16,1 Prozent. Die Wiederholung der Nonnen-Serie ergatterte 4,4 Prozent beim jungen Publikum, eine neue Folge der Arztserie verbuchte 7,2 Prozent. Mit «Fakt» und den «Tagesthemen» holte die blaue Eins 2,53 respektive 2,29 Millionen Zuschauer, die Marktanteile lagen bei 9,6 und 10,5 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen fuhr man 3,7 und 5,4 Prozent Marktanteil ein.

Das ZDF startete mit lediglich 2,20 Millionen Zuschauern in den Abend. «Mit 80 Jahren um die Welt» holte 7,8 Prozent bei allen und 3,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. «Frontal 21» baute im Anschluss auf 1,76 Millionen und 5,9 Prozent ab, beim jungen Publikum enttäuschte man mit 3,7 Prozent. Das «heute-journal» rundete den Abend mit 3,17 Millionen und positiven zwölf Prozent Marktanteil ab, beim jungen Publikum sicherte man sich 6,6 Prozent.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/111904
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Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
werner.stutz
04.09.2019 10:29 Uhr 1
Die öffentlich-rechtlichen TV Stationen werden immer mehr zum Altenfernsehen! Die Zukunft gehört der Jugend! Und diese interessieren sich nicht für diese Themen. ARD/ZDF wäre gut beraten u.a. vermehrt Sitcoms zu senden.
Vittel
04.09.2019 10:48 Uhr 2
Die Jugend ist aber eher weniger an klassischem TV interessiert und die Sitcom Hochphase ist mit dem Ende von TBBT wohl auch erst mal zu Ende.



ARD/ZDF sollen ruhig weiter für die ältere Zielgruppe produzieren und sich frei von Quoten machen. Klar werden es mit der Zeit dann weniger Zuschauer, aber so ist das nun mal. Zur Not müssen dann halt in 10 oder 20 Jahren Anstalten oder Programme zusammengelegt werden.
Kingsdale
04.09.2019 11:42 Uhr 3
Aber Geld durch die GEZ kassieren, das können sie! Ich weiss gar nicht, wann ich das letzte mal ARD oder ZDF geschaut habe und ich bin mit 49 nun auch nicht gerade mehr so jung. Stimmt schon, das die Jegend kein klassisches Free-TV mehr schaut. Kein Wunder, bei dem was da angeboten wird. Alternativen wie die ganzen Netflix & Co-Sender bieten abwechslungsreiches und hochinteressantes Programm, wo man sich seine Lieblingsfilme und Serien raussuchen kann. Diesen Sendern gehört die Zukunft. Aber das es deswegen immernoch die Must-Zahlen-Stuer der GEZ gibt grenzt an Frechheit. Unfassbar!

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