Quotencheck

«Blue Bloods – Crime Scene New York»

von   |  2 Kommentare

Die Serie «Blue Bloods – Crime Scene New York» lief seit Anfang Juli 2019 mit der achten Staffel bei kabel eins. Doch in der Sommersaison zeigten nicht viele Zuschauer Interesse – die Quoten blieben mit geringen Schwankungen immer auf einem ähnlichen Niveau.

Jeden Samstag im Juli strahlte kabel eins immer jeweils fünf Folgen von «Blue Bloods»  nacheinander aus – ein Nachmittagsmarathon – mit nicht wirklich guten Quoten. Ab 15:30 Uhr bis 20:10 Uhr war über knapp fünf Stunden hinweg Polizeichef Frank Reagan zu sehen, allerdings erreichte die Serie rund um die Polizei in New York nur ein kleines Publikum. Die erhofften Quoten für die Ausstrahlung der Deutschlandpremiere der achten Staffel konnten an den vergangenen Samstagen allerdings nicht erreicht werden.

Am 06. Juli 2019 startete die erste Folge der achten Staffel. Zu Beginn waren noch viele Zuschauer dabei, insgesamt waren es 0,47 Millionen. Die Zielgruppe war am Publikum der ersten Folge mit 0,20 Millionen Zuschauern beteiligt. Mit der anschließend ausgestrahlten Folge konnten höhere Quoten erreicht werden – es waren 4,7 Prozent der Zuschauer ab drei Jahren dabei. Der Anteil bei den 14 bis 49-Jährigen stieg ebenfalls ein wenig, auf starke 8,1 Prozent. Bei der dritten und vierten Folge sanken die Quoten allerdings wieder. Die dritte Folge erreichte in der Zielgruppe eine Beteiligung von 6,4 Prozent, insgesamt waren es noch 4,3 Prozent. Die Zahlen der vierten und fünften Folge waren insgesamt gleich: 0,63 Millionen saßen vor den Fernsehern. Bei den 14 bis 49-Jährigen wuchs das Interesse wieder: Erst waren es 0,25 Millionen Zuschauer, dann sogar 0,29 Millionen Zuschauer. Mit dem ersten Marathonsamstag wurden also mit der letzten Folge die höchsten Zahlen erzielt!

Der darauffolgende Samstag hatte erneut fünf nacheinander ausgestrahlte Episoden der Serie zu bieten. Den Anfang machte die sechste Folge, die Quoten von 3,8 Prozent bei den Zuschauern ab drei Jahren und 4,3 Prozent in der mittleren Altersklasse holte. Die Folgen sieben und acht konnten Zahlen von 0,55 Millionen Zuschauern und 0,61 Millionen Zuschauern insgesamt verzeichnen. Das Interesse verbesserte sich sogar noch weiter an. Die Zielgruppe war mit 0,23 Millionen und 0,28 Millionen Zuschauern während der neunten und zehnten Folge dabei. Bei der Gruppe ab drei Jahren waren es erst 0,64 Millionen und dann erstaunlicherweise sogar 0,74 Millionen Zuschauer, so viele wie bisher noch nicht erreicht werden konnten. Hier lief die letzte ausgestrahlte Folge somit ebenfalls am besten.

Am 20. Juli 2019 standen die nächsten fünf Folgen von «Blue Bloods»  an. Die Folgen elf bis 15 konnten allerdings nicht so hohe Zahlen wie die bisherigen Folgen verzeichnen, die Quoten waren im Vergleich aber ähnlich. Folge elf startete mit 0,15 Millionen Zuschauern und somit 4,6 Prozent Marktanteil. Dann ging es mit 0,18 Millionen und 5,7 Prozent Beteiligung weiter. An Folge 13 waren zirka 600.000 Zuschauer insgesamt interessiert, ein Marktanteil von 4,6 Prozent. Die 14. Episode brachte in der gleichen Gruppe dann nur noch 0,58 Millionen Zuschauer und somit nur einen Marktanteil von 3,9 Prozent. Mit der letzten Folge dieses Samstag-Marathons wurden dann allerdings sehr niedrige Quoten generiert. Lediglich 0,55 Millionen Zusehende ab dem Alter von drei Jahren und 0,16 Millionen im Alter von 14 bis 49 Jahren waren an den Ermittlungen der New Yorker Polizei interessiert.

Der vorletzte Serienmarathon mit den Folgen 16 bis 20 war am 27. Juli 2019 im Programm. Ab 15:30 Uhr war die erste Folge im Nachmittagsprogramm zu sehen. Hier schalteten lediglich 2,5 Prozent von allen Zuschauern und 4,2 Prozent der 14 bis 49-Jährigen ein. Die darauffolgende Episode konnte bei der Gruppe der Zuschauer ab drei Jahren dann mehr Zusehende für sich gewinnen, es waren immerhin 0,43 Millionen. Mit der 18. Folge wurden die höchsten Zahlen in beiden Gruppen eingefahren. Das Publikum umfasste 0,53 Millionen insgesamt, bei den werberelevanten Zuschauern waren es zirka 200.000 Interessierte. Folge 19 und 20 konnten aber auch keine besseren Ergebnisse verzeichnen, denn bei den 14 bis 49-Jährigen blieb die Anzahl der Zuschauer von 0,17 Millionen während der beiden Folgen gleich, unter allen Zusehenden ab drei Jahren waren es erst 0,51 Millionen und danach 0,52 Millionen.

Für den ersten Samstag im August wurden dann die letzten beiden Folgen und somit auch das Staffelfinale gezeigt. Die Hoffnung hier wenigstens bessere Quoten zu erreichen war aber nicht der Fall. Ähnlich wie bei den Folgen zuvor lag die Beteiligung der Zuschauer ab drei Jahren erst bei 3,9 Prozent und dann bei 4,2 Prozent. Das entspricht Zuschauerzahlen von 0,45 und 0,49 Millionen. Die Beteiligung der Zielgruppe war mit 0,15 Millionen sehr gering, es waren aber immerhin 4,6 und 4,8 Prozent.

Insgesamt verlief die Ausstrahlung der achten Staffel eher mäßig für kabel eins. Vielleicht war der Samstags-Marathon mit jeweils fünf gesendeten Folgen zu viel auf einmal für das Publikum, denn das Interesse war von Anfang an nicht sehr groß. Durchschnittlich war während der 22 Folgen die Gruppe der Zuschauer ab drei Jahren mit 4,0 Prozent beteiligt, das entspricht im Schnitt 0,54 Millionen Zusehenden. In der Altersklasse der 14 bis 49-Jährigen waren im Mittel 5,5 Prozent vor den Bildschirmen gesessen, durchschnittlich verfolgten zirka 200.000 Interessierte die spannenden Fälle der Kriminalserie. Seit Anfang August läuft nun auch die neunte Staffel auf kabel eins, die hoffentlich ein größeres Interesse beim Publikum weckt. Jeweils fünf Folgen werden immer samstags ebenfalls ab 15:30 Uhr gezeigt, insgesamt stehen 22 Folgen auf dem Programm.

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Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
Kingsdale
07.08.2019 14:59 Uhr 1
Ich mag die Serie und im Gegensatz zum Programm der anderen Sendern ist es eine gute Alternative. Auch wenn 5 Folgen natürlich doch etwas viel sind, ich schaue sie. Was mich aber ärgert sind die Schnitte. Natürlich kann man Nachmittags nicht irgendwelche blutigen Szenen wegen dem Jugendschutz nicht zeigen. Aber Blutiges gibt es bei der Serie so gut wie nichts. Das man aber ganze Szenen wegschneidet, wo jemand "einfach nur" erschossen wird, finde ich nervig. Beispiel vom letzten Samstag wo ein Cop erschossen wurde, man aber erst ein paar Minuten danach erfährt, das es so war als er gestorben ist. Das sah man nicht! Und das ist nur ein Beispiel. Also Bitte, da sieht man doch selbst in der Tagesshow schon wesentlich Schlimmeres. Wo wird da eine Grenze gezogen. Die Volldeppen der FSK denken wahrscheinlich, das reale Nachrichten wichtiger sind oder was. Naja, zumindest bleib ich dabei, obwohl ich mir hätte einen besseren abendlichen Sendeplatz mit evtl. nur 2 Folgen eher gewünscht hätte.
Ja-Sager
08.08.2019 10:56 Uhr 2
Also erst einmal hat die FSK nichts mit Schnitten im TV zu tun - die setzen eine Altersfreigabe für Veröffentlichungen im Kino oder auf Video fest...



Die Stelle die die Altersfreigaben für Ausstrahlungen im TV prüft nennt sich FSF.



Aber auch die schneidet nichts aus einem Film oder einer Serie heraus - das macht einzig und allein der Sender oder der Verleih...



Und tagesaktuelle Nachrichten und das Weltgeschehen unterliegen hier (Gott sei Dank) noch keiner solchen Kontrolle - dafür sind dann nämlich die journalistische Sorgfaltspflicht und moralisch/ethische Instanzen zuständig.....und ja, die sind wichter als irgendein Serienkram!

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