Soap-Check

Jahresrekord für «Alles was zählt», Todesstoß für «Freundinnen»

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Diese Woche erzielte das kriselnde «Alles was zählt» die beste Quote des Jahres. Schwache Wiederholungen von «Freundinnen» bedeuten dagegen das Ende einer anderen RTL-Soap.

Totgeglaubte leben länger. Eigentlich sah die Quoten-Entwicklung von «Alles was zählt» in den vergangenen Wochen alles andere als prächtig aus. Innerhalb weniger Wochen standen gleich zwei Negativ-Rekorde im Jahr 2019 zu Buche. Den ersten verzeichnete die RTL-Sendung Ende Mai, als in einer Vier-Tage-Woche im Schnitt nur 12,7 Prozent zu Buche standen. Es war der schlechteste Wochenschnitt, den «Alles was zählt»  bis dahin im Jahr 2019 verzeichnete und überhaupt der niedrigste Wochenschnitt seit Juli 2018.

Anfang Juni raffte sich «Alles was zählt» zunächst wieder zu einem sehr guten Wochenschnitt von 14,6 Prozent auf, doch Mitte Juni folgte die nächste Ernüchterung. Zwischen dem 11. und 14. Juni kam «Alles was zählt» im Schnitt nur auf 12,4 Prozent in der klassischen Zielgruppe, womit der Tiefstwert von Ende Mai noch einmal unterboten wurde. Gute Nachrichten brachte dagegen die aktuelle Woche. Schon am Montag lief es mit 15,2 Prozent bei 14- bis 49-Jährigen deutlich besser als gewohnt. Am Dienstag verzeichnete die RTL-Serie dann sogar einen neuen Jahresbestwert, als 17,0 Prozent zu Buche standen. Schafft «Alles was zählt» die Trendwende?

Keine Chance, eine Trendwende einzuleiten bekommt dagegen «Freundinnen – Jetzt erst recht». Die Nachmittagssoap startete vergangenen Sommer schwach und entwickelte sich mit nur vereinzelt zweistelligen Quoten nicht stark genug, um einen Verbleib bei RTL zu rechtfertigen. Nach 159 Episoden ging «Freundinnen» ab April 2019 in eine Pause, aus der das Format nie zurückkehrte. Danach begann RTL die Wiederholung der Episoden – laut UFA-Serial-Drama-Produzent Guido Reinhardt von vornherein abgesprochen.

Auch dort lief die Soap miserabel und holte auf dem 17-Uhr-Sendeplatz im Schnitt nur knapp über sechs Prozent bei Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren. Auf der positiven Seite konnte man zwar sagen, dass die Wiederholungen stärker starteten als die Erstausstrahlungen damals, weil diese aber geradezu unterirdisch liefen, war dies kein Argument, das RTL überzeugte. Kein einziges Mal erreichte «Freundinnen» mehr eine zweistellige Quote in der klassischen Zielgruppe, das höchste der Gefühle waren zwei Mal über neun Prozent im Juni. Mit dem Start des Monats Juli zog RTL dann die Reißleine und schmiss «Freundinnen» noch weit vor dem Abschluss der Wiederholungen aus dem Programm. Für den späten Sommer ist beim Sender stattdessen um 17 Uhr der Start einer neuen Crime-Novela namens «Herz über Kopf»  geplant. Die 180-teilige Serie beginne zum Season-Start, erklärte RTL.

Was sonst noch war


Hanne Wolharn ist das neue Gesicht bei «Alles was zählt»  - und sie dürfte vor allem «GZSZ»-Fans schon bekannt sein. Denn sie spielte ganze sieben Jahre, von 2000 bis 2007, bei «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» die Rolle der Senta Lemke. Ab dem 9. Juli ist die 50-Jährige nun bei «AWZ» als Susanne Gebhardt zu sehen. Ihre Ankunft in Essen freut vor allem Chiara, denn für sie ist Susanne eine "Ersatzmutter".

Und so geht es weiter


Vanessas Verdacht, dass Simone schwer krank sein könnte, wird in «Alles was zählt» leider bestätigt. Doch dann wird sie damit konfrontiert, was wirklich hinter Simones Verhalten steckt. Richard hat den Eindruck, dass Deniz und Jenny sich bei ihrer Versöhnung im Weg stehen. Als er ihnen auf die Sprünge helfen will, kommt ihm jedoch ein unguter Verdacht. Ingo glaubt, mit dem Thema Kinder abgeschlossen zu haben. Doch dann sieht er Steffi mit einem Baby auf dem Arm.

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