Quotencheck

«Big Bounce – Die Trampolin Show»

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Die Strahlkraft der ersten Staffel erreichte «Big Bounce» 2019 nicht mehr. Von Ende Januar bis Mitte März setzte RTL dieses Mal etwas länger als im Vorjahr auf die Trampolinshow als Highlight des Freitagabendprogramms.

Als die große neue Freitagabend-Show 2018 zum ersten Mal im deutschen Fernsehen zu sehen war, sorgte die Sendung bei RTL für regelrechte Freudentränen. Mit Sehbeteiligungen von zeitweise fast 23 Prozent bei den Klassisch-Umworbenen und über zwölf Prozent insgesamt, setzte «Big Bounce – Die Trampolinshow»  ein Ausrufezeichen in den TV-Markt. In diesem Jahr versuchte es RTL mit derselben Strategie zur selben Zeit, nur, dank dem Erfolg der Auftaktstaffel, dieses Mal mit zwei Episoden, darunter ein Promi-Special, mehr. Allerdings blieb der große Hype in der neuen Runde aus. Immer freitags um 20.15 Uhr bewegten sich die Quoten nur noch um den Senderdurchschnitt. Lediglich bei den Jüngeren ließ sich die Begeisterung des Vorjahres noch leicht erahnen.

Zum Auftakt versuchte RTL wieder die Zugkraft des «Dschungelcamps» mitzunehmen. Am 25. Januar erzielte «Big Bounce» als Vorprogramm des Quotenhits eine Reichweite von 2,44 Millionen und 7,2 Prozent Gesamtmarktanteil. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren es 1,37 Millionen Zuschauer und 12,7 Prozent Marktanteil. Damit lieferten die Zahlen des Auftakts schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf den Tonus der noch kommenden Folgen. Denn trotz des großen Zuschauermagnets aus Australien kamen die Werte bei Weitem nicht an die Zahlen von 2018 ran. Für keine der sechs Ausgaben der ersten Staffel wurden so niedrige Reichweiten und Sehbeteiligungen gemessen.

In den folgenden Wochen ging es für die Trampolinshow zwar etwas Bergauf, dennoch bewegte man sich bei den Zuschauern ab drei Jahren nur knapp um den Senderschnitt. Bei den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren sorgte die zweite Ausgabe immerhin für ein Highlight. Am 1. Februar schalteten 1,47 Millionen junge Zuseher ein. Damit ergatterte «Big Bounce» beachtliche 16,1 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe und erinnerte wenigstens ein bisschen an die grandiosen Zahlen der ersten Staffel. Auch in der folgenden Woche brauchten sich Buschmann und Opdenhövel mit 15,4 Prozent bei den Umworbenen nicht verstecken. So landeten die Folgen zwei bis fünf bei den 14- bis 49-Jährigen klar über dem Senderschnitt.

Nach dem deutlichen Aufwärtstrend der vorherigen Wochen, deutete die Trampolinshow schon an wieder an die Erfolge von 2018 anzuknüpfen, doch am Ende Februar kam dann die Ernüchterung. Die Ausgabe vom 22. Februar fuhr nämlich die schlechtesten Quoten der gesamten Show ein. Insgesamt stand lediglich eine Reichweite von 1,73 Millionen zu Buche und auch in der werberelevanten Gruppe interessierten sich nur 1,03 Millionen für das Spektakel. Mit 5,7 Prozent viel die Sehbeteiligung sogar erstmals unter die Sechs-Prozent-Hürde. Im Vergleich zur Vorwoche verschlechterte sich der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen um 2,2 Prozentpunkte auf nur noch 1,5 Prozent und auch in der folgenden Woche erholte sich «Big Bounce» mit 1,09 Millionen jungen Zuschauern bei 12,8 Prozent Marktanteil nicht wirklich.

Erst zum Finale konnten Buschmann und Co. wieder glänzen. Mit 2,51 Millionen schalteten 2019 zu keinem anderen Zeitpunkt mehr Zuschauer für «Big Bounce» ein. Somit lag die Sehbeteiligung mit 8,6 Prozent ebenfalls deutlich über dem Durchschnitt. Bei den 14- bis 49-Jährigen färbte der Erfolg immerhin auch etwas ab. 15,3 Prozent und 1,31 Millionen Zuschauer sorgten immerhin für die drittstärksten Zahlen in der Zielgruppe. Das große Promi-Special, zum Abschluss ausnahmsweise sonntags um 20.15 Uhr, hinterließ allerdings einen eher enttäuschenden Eindruck. Die Reichweite lag lediglich bei 1,80 Millionen und die Gesamtsehbeteiligung stellte den negativ Rekord von 5,7 Prozent wieder ein. Bei den Klassisch-Umworbenen sank die Reichweite sogar unter eine Million. Nur 0,97 Millionen junge Zuseher schalteten am 10. März ein und auch der Marktanteil fiel unter zehn Prozent auf 9,7 Millionen.

Nach dem großen Finalwochenende war klar, dass die Show nicht mit den Zahlen des Vorjahres mithalten konnte. Mit 2,18 Millionen Zuschauern und 7,1 Prozent Marktanteil bleib eine nur durchschnittliche performende Staffel übrig. Eine durchschnittliche Sehbeteiligung von 13,4 Prozent zeigte, dass «Big Bounce» immerhin bei den jungen Zuschauern noch für etwas Zugkraft sorgte. Im Alter zwischen 14 und 49 Jahren schalteten 1,23 Millionen für die zweite Runde der Trampolinshow ein. Insgesamt blieben die Ausgaben von 2019 hinter den riesigen Erwartungen der Auftaktstaffel hinterher.

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