Wer sah eigentlich...

Die Rekord-Sky-Bundesliga-Konferenz

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So gut wie am Samstag, als der 33. Spieltag der Bundesliga mit neun Partien parallel ausgetragen wurde, lief es für Sky noch nie.

Die These: Die Fußball-Bundesliga ist vor allem bei Männern mittleren Alters beliebt. Frauen holen zwar auf, sind aber noch nicht so stark vertreten die die Jungs. Eine Lücke klafft bei den ganz jungen Menschen.

Die exakten Zahlen: mit 24,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte die Bundesliga-Konferenz von Sky am Samstagnachmittag das mit Abstand beste Ergebnis aller Zeiten. Insgesamt sahen etwas mehr als 1,6 Millionen Menschen die neun parallel ausgetragenen Spiele des 33. und somit vorletzten Spieltags dieser Saison. Auffallend dabei: Die Bundesliga scheint dabei wie maßgeschneidert für die werberelevante Zielgruppe zu sein. Gerade in der Altersklasse zwischen 14 und 49 Jahren holte sie die stärksten Nutzungswerte:

Auf exakt 25 Prozent kamen die neun Spiele in der Altersklasse der 14- bis 19-Jährigen, bei den Menschen zwischen 20 und 29 Jahren wurden begeisternde 24,5 Prozent gemessen, bei den 30- bis 39-Jährigen lag die Quote sogar bei 25,7 Prozent. Auch die 23,6 Prozent in der Altersklasse 40 bis 49 Jahren konnten sich wahrlich sehen lassen. Etwas niedriger, für Sky-Verhältnisse aber immer noch stark, fielen die Ergebnisse bei den Menschen zwischen 50 und 64 Jahren sowie bei den Leuten über 65 Jahre aus. Hier wurden 11,2 und 11,7 Prozent gemessen. Auf 15,3 Prozent kam die der Pay-TV-Anbieter derweil bei Kindern im Alter zwischen drei und 13 Jahren.

Interessant ist der Bildungshintergrund der Bundesliga-Konferenz-Zuschauer: Den höchsten Anteil erzielten hier Abiturienten mit ebenfalls mehr als 25 Prozent. Zuschauer, die „nur“ eine Volks- oder Hauptschule besucht haben, entschieden sich in größerem Maße für ein anderes Programm am Samstagnachmittag. Die Quote der Sky-Konferenz in dieser Gruppe lag lediglich bei 12,7 Prozent, was aber natürlich weiterhin ein guter Wert ist.

Wie zu erwarten ist, ist König Fußball zudem weiterhin ein Format, das Männer in wesentlich größerem Maße anlockt als das weibliche Geschlecht. Betrachtet man die Zuschauerschaft ab 14 Jahren, dann waren 1,12 Millionen Zuschauer männlich, 0,47 Millionen weiblich. Aber immerhin: Mit fast einem Drittel weiblicher Zuseher, ist die Bundesliga keine reine Männerdomäne (mehr). Ein weiterer Fun-Fact: Übermäßig populär ist die Konferenz bei Beamten. In dieser Berufsklasse kam Sky am Samstagnachmittag auf 30 Prozent – bei berufslosen „nur“ auf 10,3 Prozent. Erwartungsgemäß holte die Sendung zudem in den Haushalten mit hohem Einkommen (mehr als 1750 Euro monatlich netto) die meisten Zuschauer, nämlich 1,21 Millionen.

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