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«Tierärztin Dr. Mertens»

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In der vierten Staffel musste Das Erste klare Verluste auf einem sehr hohen Niveau hinnehmen.

Staffelvergleich der Sendung

  • S 1: 5,76 Mio. (17,6% / 7,1%)
  • S 2: 5,48 Mio. (19,7% / 7,3%)
  • S 3: 6,34 Mio. (19,4% / 7,1%)
Nachdem die ersten drei Staffeln von «Tierärztin Dr. Mertens» zwischen 2008 und 2010 jährlich gezeigt wurden, mussten die Fans der Arztserie diesmal immerhin drei Jahre auf neuen Stoff warten. Die 13 seit April dieses Jahres ausgestrahlten neuen Folgen hatten deutliche Zuschauerverluste zu beklagen, kein einziges Mal kam man diesmal auf über sechs Millionen Zuschauer - vor drei Jahren war dies noch Normalität. Dennoch liefen sämtliche Episoden am Dienstagabend zur besten Sendezeit klar überdurchschnittlich, sodass man alles in allem doch wieder ein äußerst positives Fazit ziehen konnte.

Zum Staffelstart hatte sich allerdings noch nicht bei allen Zuschauern rumgesprochen, dass die Serie wieder läuft. Mit einer durchschnittlichen Reichweite von 4,72 Millionen ging zwar ein weit überdurchschnittlicher Marktanteil von 16,6 Prozent einher, jedoch lief es nur ein einziges Mal schlechter in dieser Staffel - zwei Wochen später, als 4,68 Millionen noch zu leicht schwächeren 16,2 Prozent führten. Folge zwei lief angesichts von 5,48 Millionen Zuschauern und 18,5 Prozent Marktanteil hingegen ausgesprochen stark. Beim jungen Publikum zwischen 14 und 49 Jahren fielen die Unterschiede deutlich geringer aus, hier rangierte man bis Mitte Mai nur zwischen 6,8 und 7,0 Prozent bei maximal 0,73 Millionen Interessenten.

Die höchste Reichweite der gesamten Staffel verbuchte Folge vier, die es auf eine Sehbeteiligung von 5,65 Millionen und einen damit einhergehenden Marktanteil von 18,5 Prozent schaffte. Exakt derselbe Wert wurde auch mit der letzten Mai-Ausgabe generiert, hier reichten allerdings bereits 5,22 Millionen dafür. Bei den 14- bis 49-Jährigen zeichnete sich hingegen ein leichter Aufwärtstrend auf 7,4 und 7,7 Prozent ab, der sich auch mit 8,0 Prozent bei 0,84 Millionen mit der ersten Juni-Folge fortsetzte. Bei allen Konsumenten ab drei Jahren waren hingegen nur 18,3 Prozent bei 5,29 Millionen möglich.

Den bis dahin höchsten Marktanteil holte am 18. Juni ausgerechnet die Folge, die auf die geringste Sehbeteiligung gelangte. Gerade einmal 4,66 Millionen reichten an diesem Dienstagabend bereits für fantastische 19,0 Prozent, während insgesamt eher maue 6,6 Prozent bei 0,56 Millionen zu Buche standen. Die letzte Folge des Monats schaffte es schließlich letztmals auf über fünf Millionen, doch 5,34 Millionen hatten gleichzeitig mit nur 17,7 Prozent den drittschwächsten Marktanteil der gesamten Staffel zur Folge. Bei den Jungen führten 0,81 Millionen zu soliden 7,2 Prozent.

Im Juli fielen die Zuschauerzahlen aufgrund der generell geringeren Nutzungsdauer der Fernsehgeräte regelmäßig auf klar unter fünf Millionen, doch Anfang des Monats reichten bereits 4,74 und 4,73 Millionen Menschen für großartige 18,8 und 19,5 Prozent. Die vorletzte Folge erzielte mit nur noch 4,44 Millionen Menschen die schwächste Reichweite der gesamten Staffel, doch die damit einhergehenden 18,0 Prozent erfüllten die Ansprüche des Senders dennoch voll und ganz. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden ebenfalls ordentliche 7,2 bis 7,8 Prozent erreicht.

Alles in allem erreichten die 13 seit Ende April gezeigten Episoden eine durchschnittliche Sehbeteiligung von 5,01 Millionen, was beim Gesamtpublikum 18,2 Prozent entsprach. Der öffentlich-rechtliche Sender konnte also mit dem Abschneiden von «Tierärztin Dr. Mertens» einmal mehr äußerst zufrieden sein, im Durchschnitt kam er nämlich im abgelaufenen TV-Jahr nur auf 12,0 Prozent. Dennoch: Die dritte Staffel lief mit 6,34 Millionen und 19,4 Prozent noch recht deutlich viel besser. Bei den Menschen zwischen 14 und 49 Jahren wurden gute 7,3 Prozent erzielt, womit man dem Senderschnitt um etwa einen Prozentpunkt überlegen war. Vor drei Jahren wurden mit 0,92 Millionen klar mehr Zuschauer verbucht, der Marktanteil fiel mit 7,1 Prozent allerdings noch leicht schwächer aus.

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