In den USA ging «Mike & Molly» im Mai zu Ende. In Deutschland zeigt ProSieben nun die finalen Folgen der Sitcom.
Was war am 24. Februar 2014? Es war jedenfalls der Tag nach dem Finale der Olympischen Winterspiele in Sotchi. Und es war der Tag, an dem in den USA die Sitcom «Mike & Molly», damals in der vierten Staffel laufend, letztmals mehr als zehn Millionen Zuschauer einsackte. Bis zum endgültigen Serienfinale, das über zwei Jahre später in Amerika über die Bildschirme flimmerte, sollten dann noch weitere 46 Folgen ausstehen. Aber weder die restlichen elf Folgen der vierten Staffel, noch die komplette fünfte Runde und auch nicht die auf 13 Folgen verkürzte sechste Staffel schaffte diesen Sprung noch einmal.
Dass die letzte Episode, die im Original „I See Love“ heißt und von Sitcom-Veteran James Burrows inszeniert wurde, am 16. Mai nochmal 8,45 Millionen Leute in ihren Bann zog, sorgte für ein doch recht versöhnliches Ende. Auf genau das hofft auch ProSieben. Beim deutscher Sender war das Format bislang der Kategorie „solide abschneidend“ zuzuordnen. Im Sommer 2015 lief die fünfte Staffel, die in der Spitze auf 12,2 Prozent Marktanteil gelangte, an einigen Abenden aber auch einstellige Werte einstecken musste. Die höchste Reichweite der Serie mit Melissa McCarthy, Reno Wilson, Katy Mixon und Billy Gardell gab’s übrigens im Juni 2013: Damals schalteten 14,9 Prozent der Umworbenen ein. Die Tatsache, dass nun aber nicht Sommer, sondern Winter ist, muss ja aber die Werte nun nicht zwangsläufig schmälern.

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