Jack Sparrows viertes Leinwandabenteuer lief im Kino zwar erfolgreich, im Free-TV verlor das Piratenspektakel beim Gesamtpublikum jedoch rasch an Zuspruch.
Nach Abschluss von Gore Verbinskis «Pirates of the Caribbean»-Trilogie sollte Johnny Depps Paraderolle Käpt’n Jack Sparrow nur vorübergehend die Ruhe der See genießen: Walt Disney Pictures und Jerry Bruckheimer Films machten schon früh klar, ihre Piratensaga mit einem neuen Kapitel fortsetzen zu wollen. Dieses wurde lose von Tim Powers‘ Romanklassiker „In fremderen Gezeiten“ inspiriert und sollte Jack Sparrow stärker in den Fokus rücken als die bisherigen Filme und ihn mit neuen Situationen und Feinden konfrontieren. Mit Geoffrey Rush und Kevin R. McNally kehrten neben Depp dennoch zwei Darsteller aus den bisherigen Filmen zurück, neu an Bord waren derweil Ian McShane, Penélope Cruz und Regisseur Rob Marshall («Chicago»).
Schon am 20. April 2014 versuchte sich auch Sat.1 am Abenteuerfilm. Mit 2,68 Millionen Filmfans wurden sehr gute 9,4 Prozent Marktanteil erbeutet, bei den Werberelevanten kamen 1,83 Millionen und sehr tolle 17,1 Prozent zusammen. Die nächste Primetime-Auswertung der Big-Budget-Produktion stellte im Free-TV bereits die letzte dar, die bei den Fernsehenden ab drei Jahren über Senderschnitt lief: Am 1. Weihnachtstag 2014 feierten bei ProSieben 1,83 Millionen Zuschauer das Fest mit den trunkenen Raufbolden, dies glich guten 5,9 Prozent. Ab dann versackte «Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten» bei Sat.1 in ein mageres Quotenniveau von 5,1 und 5,5 Prozent Marktanteil.

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